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Alltag

 

Allgemein

Interkultureller Kalender 2017

 

Interkultureller Kalender 2017

Alltagsguide

Asylsuchende Flüchtlinge im Landkreis Marburg-Biedenkopf

1. Ankommen in der Zweitunterbringung

Ein Sozialarbeiter des Landkreises Marburg-Biedenkopf, Im Lichtenholz 60, 35043 Marburg, teilt die Ankunft der Flüchtlinge einer Kontaktperson vor Ort mit.

Ein Betreuer der örtlichen Flüchtlingsinitiative begrüßt die Flüchtlinge in der Wohnung und erklärt ihm notwendige Dinge rund ums Wohnen:

  • Leitungswasser wird in Deutschland stärker kontrolliert als Mineralwasser und in der Marburger Region einwandfrei (PDF)
  • Waschmaschine und Trockenmöglichkeiten erklären
  • Nachtruhe erklären
  • Müllentsorgung erklären: Mülltrennung (Schaubild in der Wohnung)
  • Mülleimer (außen) zeigen
  • Müllabfuhrkalender erklären: wo muss wann der Müll an die Straße gestellt werden
  • Pfandsystem erklären
  • Notwendige Kleidung in Secondhand Kleiderläden in Marburg und Umgebung
  • bei der "Kleidervergabe für Flüchtlinge", Gisselberg, Gießener Str. 13, Altes EAM-Gebäude, Tel 06421 9710025, große Auswahl, Name und Registrierungsnummer mitnehmen (Mo, Mi, Fr 8:30-13:30 Uhr, Di 8:30–17:30 Uhr, Do 8:30–10:30 Uhr und 14:00–17:30 Uhr, unbedingt vorher anmelden!) oder eigener Kleiderkammer
  • Einkaufsmöglichkeiten beschreiben und wenn möglich zeigen
  • Bahn- und Bussystem und Haltestellen erklären

2. Anmelden bei der Gemeinde/Stadt

Am Wohnort müssen sich die Flüchtlinge bei der Gemeinde/Stadt anmelden. Hierfür brauchen sie die "Bescheinigung über die Meldung als Asylsuchender" (BüMA) und in Zukunft den Flüchtlingsausweis, der ab Februar 2016 ausgestellt wird. Außerdem ist nach dem neuen Bundesmeldegesetz eine Wohnungsgeberbestätigung erforderlich (Formular). Von der Gemeinde erhalten sie eine Meldebestätigung.

3. Kindertagesstätten und Schulen im Landkreis

Der Wegweiser Kindertagesstätten gibt einen Überblick über die Kindertageseinrichtungen nach Gemeinden/Städten gegliedert. Der Klick auf eine Landkarte des Kreises zeigt die jeweiligen Schulen mit Adresse und Kontakt der Gemeinde/Stadt.

4. Bankkonto eröffnen

Um Leistungen vom Landkreis zu erhalten, ist es notwendig ein Bankkonto zu eröffnen. Hierfür müssen die "Bescheinigung über die Meldung als Asylsuchender" (Büma) und die Meldebestätigung der Gemeinde vorliegen. Wichtig ist, dass Betreuer bei der Kontoeröffnung mitgehen und den Sachverhalt auch mit der Geldkarte so gut wie möglich erklären. Da die Kontoeröffnung rund 30 Minuten dauert, sollte vorher telefonisch ein Termin vereinbart werden.

Wichtig ist, dass unsere Betreuerinnen und Betreuer bei der Kontoeröffnung mitgehen und den Sachverhalt so gut wie möglich erklären.

5. Die "Bescheinigung über die Meldung als Asylsuchender" (BüMA) verlängern.

Die BüMA wird in der Regel für 4 Wochen ausgestellt und sollte rechtzeitig (in der letzten Woche vor Ablauf) bei der Ausländerbehörde verlängert werden, da es ansonsten keine rechtliche Grundlage zur Auszahlung von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) gibt. Die BüMA ist nur gültig mit biometrischem Bild, Unterschrift und Siegel. Da die Verlängerung jeweils auf dem Dokument eingetragen wird, bitte nicht laminieren!

  • Ausländerbehörde, Landkreis Marburg-Biedenkopf, Im Lichtenholz 60,
    35043 Marburg, Tel 06421 405-1255 , Öffnungszeiten: Mo, Di, Do 8–12 Uhr

6. Leistungen und Krankenschein nach Asylbewerberleistungsgesetz beziehen

Um Geld für den Lebensunterhalt nach Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG ) zu erhalten, müssen sich Flüchtlinge bei der Stelle für Asylleistung melden und einen Antrag auf Leistungen nach dem AsylblG stellen (wird i.d.R. am Zuweisungstag zusammen mit den Flüchtlingen ausgefüllt und an die Leistungsabteilung weitergegeben). Außerdem müssen Sie eine gültige "Bescheinigung über die Meldung als Asylsuchender" (BüMA) vorlegen. Die Asylleistungsstelle stellt auch Krankenscheine aus – einen "allgemeinen" und einen für den Zahnarzt. Die Krankenscheine werden auch per Post zugeschickt.

  • Asylleistungsstelle, Landkreis Marburg-Biedenkopf, Im Lichtenholz 60, 35043 Marburg,
    Frau Cakilci; 1. OG, Z 107; Tel 06421 405-1677;
    E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (für Cölbe zuständig);
    Öffnungszeiten: Mo-Fr 8–14 Uhr

7. Willkommen im Begegnungstreff der Flüchtlingsinitiative

Ggf. einladen zum Begegnungstreff der örtlichen Flüchtlingsinitiative (Übersicht über die Akteure im Landkreis und der Stadt Marburg).

8. Sprachkurs und Lerntreff besuchen

In 2016 wird das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) Flüchtlinge aus den vier Ländern Syrien, Irak, Iran und Eritrea auch vor der Entscheidung über ihren Asylantrag für Integrationskurse zulassen. Jeder Integrationskurs besteht aus einem Sprachkurs (600 Stunden) und einem Orientierungskurs (60 Stunden). Wichtig dabei ist, dass ab Zulassungsbescheid (BAMF) auf Teilnahme an o.g. Integrationskurs eine Frist von 3 Monaten gilt, in denen der Integrationskurs starten muss.

Die Anmeldung kann direkt bei einem Sprachkurs-Träger erfolgen, der am nächsten zum Wohnort liegt. Der Träger stellt dann den entsprechenden Antrag auf Kostenübernahme. Im Landkreis Marburg-Biedenkopf und Stadt Marburg bieten eine Reihe von Trägern Integrationskurse an (Liste).

Zurzeit prüft der Landkreis Marburg-Biedenkopf, ob er auch Integrationskurse für Flüchtlinge aus anderen Herkunftsländern öffnen kann.

9. Zum Arzt gehen

Mit dem Krankenschein (Asylleistungsstelle s. Punkt 5) können die Flüchtlinge zu einem der Ärzte im OT Cölbe gehen. Die Ärzte sind über den Leistungsumfang informiert.

In Notfällen, wenn kein Arzt erreichbar ist oder es akute Lebensgefahr besteht kann die 112 oder 110 gewählt werden.

10. Arbeitsmöglichkeiten für asylsuchende Flüchtlinge

In den ersten 3 Monaten besteht ein explizites Arbeitsverbot. Gemeinnützige "Arbeitsgelegenheiten" können Flüchtlinge aber annehmen - sprich: Ein-Euro-Jobs.

Nach 3 Monaten ist eine Erwerbstätigkeit auch als Praktikum oder Ausbildung möglich. Wobei in den ersten 15 Monaten eine Vorrangprüfung durch die Agentur für Arbeit besteht. Nach 15 Monaten entfällt diese Vorrangprüfung und es werden lediglich noch die Arbeitsbedingungen geprüft.
Keine Prüfung ist erforderlich z.B. für Hospitation, Pflichtpraktika, ausbildungsbegleitende Praktika, Berufsorientierung, Eignungsfeststellung oder eine in Betrieben durchgeführte sechs bis zwölf Monate andauernde Einstiegsqualifizierung.
Hier finden Asylbewerber und geduldete Personen weitergehende Informationen der Bundesagentur für Arbeit zu diesem Thema (Stand 12/2015).

Im Landkreis Marburg-Biedenkopf gibt es eine gemeinsame Anlaufstelle für Flüchtlinge (unabhängig vom Status) und Unternehmen: Arbeitsmarktbüro für Flüchtlinge und Migranten, Afföllerstr. 25, Marburg:

  • Ansprechpartner für Asylbewerber und Geduldete sowie Unternehmen:
    Herr Dr. Mohammad-Reza Malmanesh, Tel 06421 605-411, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • sowie für Asylberechtigte und Unternehmen: Frau Gayk-Schmidt, Tel 06421 4057205,
    E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Beratungszeiten: Di und Mi 8–12 Uhr, Do 8–12 Uhr und 14–18 Uhr. Anfahrt mit ÖPNV: Zug Cölbe-Marburg Hbf und dann Buslinie 7 bis "Schlosserstraße" Bitte telefonisch einen Termin vereinbaren!

Alle Beratungsangebote des Arbeitsmarktbüros für Flüchtlinge und Migranten mit Ansprechpartnern und Zeiten sind in einer Liste aufgeführt.

Die Berater empfehlen, dass Flüchtlinge sich schon vor Ablauf der 3 Monate beraten lassen sollten, um ihre Möglichkeiten frühzeitig kennenzulernen. Vor Ort können mit einem 2seitigen Kompetenzfragebogen der Bundesagentur für Arbeit schon mal Qualifikationen erhoben werden (Worddatei in d, e, fr und ar oder Ausdrucke bei Herrn Malmanesh vom Arbeitsmarktbüro).

11. VOICE – Angebote zur Berufsorientierung

Die Abkürzung steht für Vocational Orientation Information Culture Experience (Flyer) und umfasst eine ganze Reihe von zusätzlichen Angeboten des Landkreises Marburg-Biedenkopf, um Flüchtlinge möglichst rasch mit dem Arbeitsmarkt und dem Landkreis vertraut zu machen (www.miteinanderkultur.de).
Zu Betriebsbesichtigungen können sich Flüchtlinge direkt im Web unter www.miteinanderkultur.de → Angebote → Betriebsbesichtigungen anmelden. In allen Fragen zur Berufsorientierung ist das Arbeitsmarktbüro für Flüchtlinge und Migranten, Afföllerstr. 25, Marburg zuständig mit den Ansprechpartnern:

Herr Dr. Mohammad-Reza Malmanesh, Tel 06421 605-411,
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
oder
Frau Gayk-Schmidt, Tel 06421 4057205,
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Beratungszeiten: Di und Mi 8–12 Uhr, Do 8–12 Uhr und 14–18 Uhr. Bitte telefonisch einen Termin vereinbaren!

12. Dolmetscher zur Hilfe nehmen

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf bietet einen eigenen Dolmetscherservice (DolMa) an. Für Arabisch steht uns hier Frau Kallas zur Verfügung: Tel 06421 6978564, Mobil 0176 55190179. Andere Sprachen sind auf der DolMa-Webseite zu finden.

13. Bürger bieten Wohnraum für die Zweitunterbringung an

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf möchte Flüchtlinge aus den großen Erstaufnahmeeinrichtungen möglichst schnell dezentral in kleineren Wohneinheiten bis max. 50 Personen unterbringen und ist da auf die Mithilfe der Bürger angewiesen.

Der Landkreis schließt den Mietvertrag für 3 Jahre ab und bezahlt auch die Mietkosten in Form eines Betrags pro Person und Tag. Die Flüchtlinge werden zugewiesen und Mieterwechsel innerhalb der drei Jahre sind die Regel. Die Wohnung muss in einem gebrauchsfertigen, möblierten Zustand sein und bestimmte Mindeststandards erfüllen (Infoblatt).

Wenn Bürger eine Wohnung anbieten möchten, wenden Sie sich bitte an die Gemeinde. Wohnungen bis zu 10 – 15 Personen werden in aller Regel nach dem Modell Marburg- Biedenkopf über die Gemeinde angemietet, größere direkt über den Landkreis. Kommune und Landkreis benötigen Angaben zur Wohnung (Größe, Grundriss, Eigentümernachweis etc.). Sollte die Kommune nicht selbst anmieten wenden Sie sich bitte an den

  • Landkreis Marburg-Biedenkopf, Im Lichtenholz 60, 35043 Marburg,
    Frau Kieback; Tel 06421 405-1582; E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Herr Koenemann, Tel 06421 405-1612 E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Öffnungszeiten: Mo-Fr 8-12 Uhr

Vereinbaren Sie einen Termin bzgl. Besichtigung, in der Regel schaut sich auch der zuständige Sozialarbeiter die Unterkunft vor Ort an. Vor Ort werden dann die Details bzgl. der Vertragsausgestaltung besprochen.

14. Fragen stellen, Anregungen geben, sich informieren

Ansprechpartnerin für Flüchtlingshelfer im Landkreis Marburg-Biedenkopf ist die "Koordinierungsstelle Flüchtlingsinitiativen". Hier können Sie Fragen stellen oder Anregungen geben. Diese Stelle bietet aber auch Informationen über aktuelle Angebote, Ereignisse, Projekte und Initiativen zur Unterstützung der Flüchtlinge.

  • Nurgül Santur, INTEGRAL, Kasseler Straße 70, 35091 Cölbe, Tel 06421 9854-60,
    Mobil 0151 161240-94 (in der Regel werktäglich bis etwa 13 Uhr erreichbar), E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Die Koordinierungsstelle veröffentlicht auf ihrer Webseite auch regelmäßig nützliche Informationen für Engagierte in der Flüchtlingsarbeit.

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf bietet für erste Fragen oder Weiterleitung an die richtige Stelle eine zentrale Telefonnummer 06421 405-1919 und eine E-Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an.

Migrationsberatung sowohl für Erwachsene als auch für Jugendliche wird an verschiedenen Stellen im Landkreis angeboten (Übersicht).

den Guide als PDF

Thomas Rotarius, Tel 0151 20704591
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 22.01.16

Anerkannte Flüchtlinge oder mit Duldung im Landkreis Marburg-Biedenkopf

1. Die Entscheidung über den Asylantrag ist gefallen

Wenn der Asylantrag abgelehnt wird, die Flüchtlinge aber weiterhin eine legale Berechtigung für einen Aufenthalt bekommen, erhalten sie bei Bedürftigkeit Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylblG). Wenn der Asylantrag anerkannt wird, wechseln die Flüchtlinge den Rechtskreis und erhalten in Zukunft bei Bedürftigkeit Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch SGB II - das Arbeitslosengeld II (ALG II oder auch "Hartz IV" genannt). Zuständig ist jetzt das KreisJobCenter (KJC). Eine Landkarte des Kreises zeigt die Zuständigkeitsgebiete der drei Filialen.

  • Kreisjobcenter Marburg, Raiffeisenstr. 6, 35043 Marburg, Tel 06421 405-70, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.kreisjobcenter.marburg-biedenkopf.de Öffnungszeiten: Mo-Do 7:30–16:00 Uhr, Fr 7:30–14:00 Uhr
  • Kreisjobcenter Biedenkopf, Kiesackerstraße 12, 35216 Biedenkopf, Tel 06461 79-0, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! www.kreisjobcenter.marburg-biedenkopf.de Öffnungszeiten: Mo–Do 7:30–16:00 Uhr, Fr 7:30–14:00 Uhr
  • Kreisjobcenter Stadtallendorf, Bahnhofstraße 2, 35260 Stadtallendorf, Tel 06428 447-0 E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! www.kreisjobcenter.marburg-biedenkopf.de Öffnungszeiten: Mo–Fr 7:30–16:00 Uhr, Fr 7:30–14:00 Uhr

Im KJC hat jeder Leistungsberechtigte einen festen Ansprechpartner – einen Fallmanager (Servicezeiten Mo–Fr 8:00–14:00 Uhr). Eine vorherige Terminvereinbarung ist erforderlich. Termine können auch außerhalb der Servicezeiten vereinbart werden.

2. Leistungen nach dem Prinzip "Fördern und Fordern"

Die Leistungen erfolgen nach dem Prinzip "Fördern und Fordern". Ziel des SGB II ist es, die Eigenverantwortung von Leistungsempfängern zu stärken und dazu beizutragen, dass sie ihren Lebensunterhalt aus eigenen Kräften und Mitteln sicherstellen können. Arbeitsfähige Personen sind daher verpflichtet, alles zu tun, um sich selbst zu finanzieren, sowie eine zumutbare Arbeit aufzunehmen. Aber es gibt auch umfangreiche Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten (Umschulung etc.). Darüber hinaus bestehen auch während des Leistungsbezuges Mitwirkungspflichten (ausführliche Infos).

Der Kurzantrag für einen Leistungsbezug ist meist schon beim Erstkontakt mit den Sozialarbeitern am Zuweisungstag ausgefüllt worden und wird an das KJC weitergeleitet. Zu diesem Antrag erhält der Leistungsempfänger nun einen Bescheid (in der Regel Leistungsgewährung über einen Gewährungszeitraum von 6 Monaten). Nach Ablauf des Gewährungszeitraumes muss rechtzeitig ein Folgeantrag gestellt werden, wobei die Leistungsvoraussetzungen neu geprüft werden. Alle arabischsprachigen Flüchtlinge erhalten nach der ersten Leistungsbewilligung eine Einladung zu einem Einführungsvortrag zum SGB II in arabischer Sprache. Die Anwesenheit ist verpflichtend.

3. Ärztliche Leistungen über Krankenversicherung

Die Flüchtlinge, welche in den Rechtskreis des SGB II wechseln, müssen für sich und ihre Familienangehörigen jetzt eine Krankenkasse auswählen. Hierbei kann unter den gesetzlichen Krankenkassen gewählt werden (AOK, Barmer, DAK etc.). Ärztliche Leistungen werden jetzt über diese Krankenversicherung abgedeckt.

Die Bestätigung der aufnehmenden Krankenkasse ist dem KJC vorzulegen, das KJC meldet die Personen bei der entsprechenden Krankenkasse an und übernimmt die Beiträge.

4. Eine neue Wohnung suchen

Nach der Asylanerkennung müssen Flüchtlinge aus den vom Landkreis angemieteten Unterkünften ausziehen und sich selbst eine Wohnung suchen (freie Ortswahl), da die Unterkünfte dringend für Neuankommende benötigt werden. Eine Bestätigung über die Notwendigkeit des Umzugs wird daher bereits mit dem Erstbescheid nach dem SGB II ausgestellt und dem Leistungsempfänger übersandt.

Bei der Anmietung sind Grenzen bezüglich der Wohnung und der Kosten zu beachten. Daher muss vor der Anmietung der neuen Wohnung mit dem KJC (bzw. – falls der Umzug in einen anderen Landkreis erfolgt – mit dem neu zuständigen Grundsicherungsträger) die Angemessenheit der neuen Wohnung abgesprochen werden. Zur Orientierung stellt das KJC Marburg eine Tabelle mit den angemessenen Kosten bereit (PDF).

Bzgl. des Umzuges bestehen auch Zuschuss-Möglichkeiten für Erstausstattung und Renovierung bzw. den eigentlichen Umzug (Transporter). Die Beantragung der eben genannten Kosten sollte vor dem Umzug erfolgen, damit es nachher keine Probleme bei der Kostenübernahme gibt.

5. Integrationskurs besuchen

Flüchtlinge mit Aufenthalts- oder Duldungsstatus haben den Anspruch, aber auch die Pflicht, an einem Integrationskurs teilzunehmen. Jeder Integrationskurs besteht aus einem Sprachkurs (600 Stunden) und einem Orientierungskurs (60 Stunden). Die Anmeldung kann direkt bei einem Sprachkurs-Träger erfolgen, der am nächsten zum Wohnort liegt. Der Träger stellt dann den entsprechenden Antrag auf Kostenübernahme beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Von dort werden auch ggf. erforderliche Fahrtkosten getragen (der Antrag hierfür wird über den Träger des Sprachkurses gestellt). Im Landkreis Marburg-Biedenkopf und in der Stadt Marburg bieten eine Reihe von Trägern Integrationskurse an (Liste).

6. Beratung und Unterstützung bei der Arbeitssuche

Im Landkreis Marburg-Biedenkopf gibt es eine gemeinsame Anlaufstelle für Flüchtlinge, Ehrenamtliche und Unternehmen: Arbeitsmarktbüro für Flüchtlinge und Migranten, Afföllerstr. 25, Marburg. Dieses Büro wird für alle Flüchtlinge tätig, unabhängig vom Status.

Ansprechpartner:

  • für Asylbewerber / Personen mit Duldung sowie für Unternehmen: Herr Dr. Mohammad-Reza Malmanesh, Tel 06421 605-411, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • für Asylberechtigte und für Unternehmen: Frau Gayk-Schmidt, Tel 06421 4057205, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Beratungszeiten: Di und Mi 8–12 Uhr, Do 8–12 Uhr und 14–18 Uhr Anfahrt mit ÖPNV: Zug Cölbe – Marburg Hbf und dann Buslinie 7 bis "Schlosserstraße" Bitte telefonisch einen Termin vereinbaren!

In einer Liste sind alle Beratungsangebote des Arbeitsmarktbüros für Flüchtlinge und Migranten mit Ansprechpartnern und Zeiten aufgeführt.

7. VOICE – Angebote zur Berufsorientierung

VOICE (Vocational Orientation Information Culture Experience) (Flyer) umfasst eine ganze Reihe von zusätzlichen Angeboten des Landkreises Marburg-Biedenkopf, um Flüchtlinge möglichst rasch mit dem Arbeitsmarkt und dem Landkreis vertraut zu machen (www.miteinanderkultur.de).
Zu Betriebsbesichtigungen können sich Flüchtlinge direkt im Web unter www.miteinanderkultur.de → Angebote → Betriebsbesichtigungen anmelden.

8. Autofahren mit einem Nicht-EU-Führerschein

Der Führerschein eines Flüchtlings ist in Deutschland ab dem Tag der Einreise 6 Monate gültig, dann muss er umgeschrieben werden.

  • Fahrerlaubnisbehörde Landkreis Marburg-Biedenkopf, Lichtenholz 60, 35043 Marburg
    Tel 405-1608, 405-1609, 405-1651, 405-1657 Öffnungszeiten: Mo-Fr 7-14 Uhr, Sa 8-12 Uhr

Für die Umschreibung sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

  • Pass oder als Ersatzpapier einen Reiseausweis
  • Sehtest
  • Erste Hilfe Kurs "Lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort"
  • Führerschein in deutscher Übersetzung von einem anerkannten Dolmetscher
  • Theoretische Prüfung (auf Deutsch, Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Kroatisch, Spanisch oder Türkisch)
  • Praktische Prüfung (Anweisung des Prüfers sind auf Deutsch und müssen auch verstanden werden).

Wenn der Führerschein im Zusammenhang mit einer konkreten Arbeitsstelle steht, kann das Kreisjobcenter für die Kosten ein Darlehen gewähren. Das ist im Einzelfall mit dem Fallmanager zu klären.

9. Fragen stellen, Anregungen geben, sich informieren

Die "Koordinierungsstelle Flüchtlingsinitiativen" ist Ansprechpartnerin für Flüchtlingshelfer im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Hier können Sie Fragen stellen oder Anregungen geben. Diese Stelle bietet aber auch Informationen über aktuelle Angebote, Ereignisse, Projekte und Initiativen zur Unterstützung der Flüchtlinge.
Kontakt: Nurgül Santur, Integral, Kasseler Str. 70, 35091 Cölbe, Tel 06421 9854-60, Mobil 0151 161240-94 (in der Regel werktäglich bis etwa 13 Uhr erreichbar), E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf bietet für erste Fragen oder Weiterleitung an die richtige Stelle eine zentrale Telefonnummer 06421 405-1919 und eine E-Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an. Weitere Informationen: www.miteinanderkultur.de.

Infoveranstaltungen auf Arabisch bietet das Kreisjobcenter regelmäßig an. Hier wird über den Rechtkreis SGB II, Leistungen, Wohnungssuche, Arbeitsvermittlung und Sprachkurse informiert. Genaue Terminvereinbarung über den jeweiligen Fallmanager.

Migrationsberatung sowohl für Erwachsene als auch für Jugendliche wird an verschiedenen Stellen im Landkreis angeboten (Übersicht).

den Guide als PDF

Thomas Rotarius, Tel 0151 20704591
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 11.02.16

Ansprechpartner

Ansprechpartner in lokalen Flüchtlingsinitiativen, Landkreis Marburg-Biedenkopf und Gemeinden

Beratungsstellen für Zuwanderer

Flüchtlingsberatungsstellen

Rechtsberatung Amnesty International

Amnesty International Marburg. Wir engagieren uns, wie jede Amnesty-Gruppe, für Menschenrechte. Unser Marburger Asylarbeitskreis von Amnesty International setzt sich für den Zugang zu fairen Asylverfahren ein, sodass alle ihr Recht auf Asyl geltend machen können und dass niemand abgeschoben wird, der/dem im Heimatland Menschenrechtsverletzungen drohen.

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Unsere Arbeit ist deshalb hauptsächlich die rechtliche Beratung von Geflüchteten - dazu wurden wir von Amnesty geschult. Unser Ziel ist es bei sämtlichen Rechtsfragen zu unterstützen und zu beraten - um die Geflüchteten bestmöglich darin zu unterstützen, ein faires Verfahren zu erhalten. Unsere Beratung bezieht sich dabei vor allem auf die Vorbereitung der Interviews beim BAMF oder die rechtliche Unterstützung im Falle von Ablehnungen der Anträge auf Asyl. Natürlich stehen wir auch für allen anderen rechtlichen und sozialen Fragen zur Verfügung und übernehmen auch gerne die Kontaktaufnahme zu den verschiedenen Ämtern des Landkreises.
Wir stehen in gutem Kontakt zu Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten sowie Dolmetscherinnen und Dolmetschern in der Region, die wir bei Bedarf konsultieren und versuchen über die Einzelfallarbeit auch finanzielle Unterstützung zu leisten.

Robert Jarke
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kostenlose Rechtsberatung im Asylverfahren

Jeden Samstag von 14.00 – 16.00 Uhr in der Katholischen Hochschulgemeinde in der Johannes Müller Str. 19. Die Beratung erfolgt durch Amnesty International Marburg. Sehr wichtig ist die Vorbereitung auf die Anhörung (dem Interview) und hierzu wird ebenfalls eine Beratung angeboten. Der dazu gehörige Flyer ist in verschiedenen Sprachen.

Beratung im Asylverfahren
Vorbereitung auf Anhörungen
Samstags von 14 - 16:00
Johannes-Müller-Straße 19
35037 Marburg
Tel: 0152-26553934

Träger der Integrationskurse

Übersicht der Sozialarbeiter

Beratungsstellen

"Qualifizierungs- und Beratungsteam" im Landkreises Marburg-Biedenkopf

Beim Landkreis wurde in der Stabsstelle Ausländer, Migration und Flüchtlinge ein neues "Qualifizierungs- und Beratungsteam" gebildet, das sich im Folgenden selbst vorstellen möchte:

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Liebe Freiwillige,

das Angebot der Maßnahmen zur Arbeitsmarktintegration im Landkreis Marburg-Biedenkopf wächst erfreulicherweise kontinuierlich. Damit dieses Angebot den Schutzsuchenden auch zugänglich gemacht wird und in die Aufnahme einer Tätigkeit oder gar Ausbildung mündet, ist eine umfangreiche Betreuung notwendig.

In das bereits vorhandene "Betreuungsgeflecht" fügt sich nun auch das Qualifizierungs- und Beratungsteam der Stabstelle Ausländer/Migration/Flüchtlinge ein. Dessen Aufgaben sind u.a.:

  • Unterstützung der Schutzsuchenden in ihrer Suche nach adäquaten und für sie passende Qualifizierungsangebote etc.
  • Unterstützung der Schutzsuchenden in ihrer Suche nach einer entsprechenden Erwerbstätigkeit bzw. Ausbildung
  • "Schaltstelle" zwischen den Schutzsuchenden, den Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen
  • Informationssammlung beruflicher Angebote im Bereich Integration

Räumlich finden Sie das Qualifizierungs- und Beratungsteam in 35039 Marburg, Afföllerstraße 25. Die Arbeitsstruktur des Teams ist jedoch mobil angelegt, d.h. dass wir vor allem eine aufsuchende Beratung und Begleitung anbieten.

Das Team bittet Sie ganz ausdrücklich, den Kontakt zu suchen und gemeinsam (mit den Schutzsuchenden natürlich) für eine langfristige und für den Einzelnen zufriedenstellende Integration in den Arbeitsmarkt zu sorgen.

Bis zur vollständigen Einarbeitung erreichen Sie das Team zunächst montags bis mittwochs. Neuerungen diesbezüglich erfahren Sie selbstverständlich umgehend.

 

Ansprechpartner sind:

Frau Schneider
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! // 06421 – 405 7352
wird künftig die Ansprechperson für alle Ratsuchenden wohnhaft im Hinterland sein: Biedenkopf, Gladenbach, Breidenbach, Dautphe, Bad Endbach und Lahntal.

Frau Clement
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! // 06421 – 405 7353
ist Ansprechperson für die Ratsuchenden aus dem Gebiet Marburg: Wetter, Münchhausen, Lohra, Ebdsdorfergrund, Cölbe, Fronhausen.

Frau Obermüller
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! // 06421 – 405 7351
übernimmt den Ostkreis und ist Ansprechperson für Personen aus Stadtallendorf, Kirchhain, Amöneburg, Rauschenberg und Neustadt.

Eine E-Mail an das gesamte Team können Sie an folgende Adresse senden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Allgemeine Informationen

der Migrationsberatungsstellen/des Jugendmigrationsdienst

Diakonische Werk Marburg – Biedenkopf

2016_Broschuere_fuer_Fluechtlinge_DeutschDie Broschüre "Willkommen im Landkreis Marburg – Biedenkopf" dient als Orientierung für Flüchtlinge, die in der Stadt Marburg/im Landkreis MarbuBiedenkopf wohnen. Die Broschüre ist jetzt in DeutschArabischDari ("Afghanisch")Tigrinya ("Eritreisch") und Englisch veröffentlicht worden. Sie kann in ausgedruckter Form vom Diakonischen Werk Marburg-Biedenkopf (Haspelstraße 5, 35037 Marburg, Tel. +49 6421 / 912 60) abgeholt werden. Exemplare sind kostenlos und können gerne weiterverteilt werden! 
Sie können auch unter diesem Link gefunden werden: www.dw-oberhessen.de

Für die Broschüre gibt es außerdem einen Infozettel mit QR-Codes und Links für Menschen mit Smartphones.

 

Flüchtlinge als kritische Verbraucher

Projekt soll Neubürgern den richtigen Umgang mit Konsumgütern und Dienstleistungen näherbringen.

Um Flüchtlinge vor Abzocke zu schützen, will der Verbraucherschutz in Hessen ein spezielles Beratungsangebot aufbauen.
Wiesbaden. Etwa bei Verträgen für Handys oder Fitnessstudios könnten die Zuwanderer über den Tisch gezogen werden, erklärte Verbraucher-schutzministerin Priska Hinz (Grüne) gestern in Wiesbaden. Auch beim Haushalten in der eigenen Wohnung sollen Flüchtlinge Unterstützung bekommen. Das Land steckt rund 400 000 Euro in das dreijährige Projekt. Partner sind die Verbraucherzentrale Hessen und das DHB-Netzwerk Haushalt, dem Berufsverband der Haushaltsführenden. Oft sei Flüchtlingen der sparsame Umgang mit Wasser, Waschmittel oder Strom nicht geläufig, sagte Liane Reichhart vom DHB-Netzwerk Haushalt. Nicht selten liefen in den Flüchtlingsunterkünften die Waschmaschinen rund um die Uhr, obwohl nur wenig Kleidung in der Trommel stecke. Würden die Menschen nicht auf die Kosten aufmerksam gemacht, drohten bei einem Haushalt in eigener Regie stattliche Rechnungen, warnte Reichhart. Defizite gebe es auch beim Thema Lüften. Hinz berichtete von gezielten Betrugsversuchen – auf Kosten von Flüchtlingen. Es sei beispielsweise versucht worden, den Menschen weis zu machen, dass man in Deutschland für einen Arzttermin einen kostenpflichtigen Vermittler brauche. Verbraucherzentrale Vorstand Jutta Gelbrich sagte, dass es auch besondere Schulungen für die Helfer in den Flüchtlingsunterkünften geben soll. "Wir wollen sie sensibilisieren, wo unseriöse Geschäftemacher unterwegs sein könnten – die sie verscheuchen müssen." (dpa)
www.verbraucher.de/beratung-fuer-fluechtlinge

Radikalisierung ==> Glaube oder Extremismus?

Hilfe für Angehörige die sich unsicher sind, Angst haben oder fürchten, dass die neue Weltanschauung ihres Kindes statt tiefer Glaube ein abrutschen in den Extremismus ist und die Gefahr der Radikalisierung besteht oder schon vorhanden ist. Das Bundesamt hat eine Broschüre zusammengestellt, die aufklärt, Hilfe anbietet und auf die Beratungsstelle Radikalisierung hinweist. Außerdem gibt es bundesweit Kooperationspartner wie zum Beispiel die Beratungsstelle Hessen.

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Glaube oder Extremismus in verschiedenen Sprachen:

Beratungsstelle_Radikalisierung.pdf

Rechtsberatung Amnesty International

Amnesty International Marburg. Wir engagieren uns, wie jede Amnesty-Gruppe, für Menschenrechte. Unser Marburger Asylarbeitskreis von Amnesty International setzt sich für den Zugang zu fairen Asylverfahren ein, sodass alle ihr Recht auf Asyl geltend machen können und dass niemand abgeschoben wird, der/dem im Heimatland Menschenrechtsverletzungen drohen.

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Unsere Arbeit ist deshalb hauptsächlich die rechtliche Beratung von Geflüchteten - dazu wurden wir von Amnesty geschult. Unser Ziel ist es bei sämtlichen Rechtsfragen zu unterstützen und zu beraten - um die Geflüchteten bestmöglich darin zu unterstützen, ein faires Verfahren zu erhalten. Unsere Beratung bezieht sich dabei vor allem auf die Vorbereitung der Interviews beim BAMF oder die rechtliche Unterstützung im Falle von Ablehnungen der Anträge auf Asyl. Natürlich stehen wir auch für allen anderen rechtlichen und sozialen Fragen zur Verfügung und übernehmen auch gerne die Kontaktaufnahme zu den verschiedenen Ämtern des Landkreises.
Wir stehen in gutem Kontakt zu Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten sowie Dolmetscherinnen und Dolmetschern in der Region, die wir bei Bedarf konsultieren und versuchen über die Einzelfallarbeit auch finanzielle Unterstützung zu leisten.

Robert Jarke
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kostenlose Rechtsberatung im Asylverfahren

Jeden Samstag von 14.00 – 16.00 Uhr in der Katholischen Hochschulgemeinde in der Johannes Müller Str. 19. Die Beratung erfolgt durch Amnesty International Marburg. Sehr wichtig ist die Vorbereitung auf die Anhörung (dem Interview) und hierzu wird ebenfalls eine Beratung angeboten. Der dazu gehörige Flyer ist in verschiedenen Sprachen.

Beratung im Asylverfahren
Vorbereitung auf Anhörungen
Samstags von 14 - 16:00
Johannes-Müller-Straße 19
35037 Marburg
Tel: 0152-26553934

Sozialberatung für Zugewanderte/Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer – MBE

Wir sind da für alle zugewanderten Menschen im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Sie erhalten bei uns Informationen, Beratung und Unterstützung in allen sozialen und kulturellen Lebensbereichen.

Die Beratungsräume sind:

  • in Stadtallendorf in der Marktstraße 6,
  • in Neustadt im Familienzentrum,
  • in Kirchhain im Bürgerhaus und
  • in Biedenkopf in der Außenstelle des Landkreises.

Unsere Angebote richten sich sowohl an Neuzugewanderte als auch an Menschen, die bereits länger hier im Landkreis Marburg-Biedenkopf leben.

Wenn Sie Ihre Chancen auf erfolgreiche sprachliche, berufliche und soziale Integration erhöhen möchten, sind Sie bei uns richtig.

Beratungszeiten/ Danışma Saatleri / Часы работы

LOK Stadtallendorf
Verein für Beratung und Therapie e.V.

Diskriminierung

Hilfe für gefährdete Flüchtlinge

Wenn Flüchtlinge für andere Flüchtlinge zur Gefahr werden. Die Gesellschaft für bedrohte Völker möchte Ihnen helfen hier Sicherheit zu finden. Gehören Sie einer ethnischen, religiösen oder sprachlichen Minderheit an? Wurden Sie deswegen hier in Deutschland von anderen Flüchtlingen diskriminiert, schikaniert oder bedroht? Nehmen Sie Kontakt auf mit Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Darüber hinaus stellen wir all denjenigen, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren, sehr gern Hintergrundinformationen über die spezifischen Probleme von Minderheiten zur Verfügung.
Weitere Informationen finden sie auf der Website: www.gfbv.de

Vielfalt schätzen und Diskriminierungsfrei

mit diesem Grundsatz will die Hessische Landesregierung das Bewusstsein der Bevölkerung für jede Form der Diskriminierung schärfen und für echte Gleichbehandlung einsetzen. Für Sie gilt: Diskriminierung und Rassismus entschieden entgegen zu treten. Deswegen wurde die Antidiskriminierungsstelle als Stabsstelle eingerichtet. Sie ist auf lokaler, regionaler sowie auf Landes- und Bundesebene vernetzt.
hmsi_antidiskriminierung.pdf
ADS-Flyer-leichte-Sprache.pdf

Dolmetscher

Dolmetscherservice für das Sozial- und Gesundheitswesen im Landkreis Marburg-Biedenkopf

DolMa Marburg-Biedenkopf

DolMa
Flyer als PDF

Wir vermitteln kompetente Dolmetscherinnen und Dolmetscher in den Sprachen:

  • Albanisch
  • Amharisch
  • Arabisch
  • Armenisch
  • Bosnisch
  • Bulgarisch
  • Chinesisch
  • Englisch
  • Französisch
  • Georgisch
  • Griechisch
  • Hindi
  • Italienisch
  • Kroatisch
  • Kurdisch (Kurmanci)
  • Kurdisch (Zaza)
  • Paschtu
  • Persisch (Dari)
  • Persisch (Farsi)
  • Polnisch
  • Portugiesisch
  • Punjabi
  • Rumänisch
  • Russisch
  • Serbisch
  • Somali
  • Spanisch
  • Tadschikisch
  • Thailändisch
  • Tigrinja
  • Tschetschenisch
  • Türkisch
  • Ungarisch
  • Urdu

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Hintergrund:
Der Dolmetscherservice Marburg-Biedenkopf ist durch eine Initiative aus dem Demografieprojekt des Landkreises MarburgBiedenkopf entstanden.
Ziel unserer Initiative ist es, Migrant-innen und Migranten im Landkreis Marburg-Biedenkopf einen besseren Zugang zur Gesundheits-versorgung und zu sozialen Diensten zu verschaffen. Denn Kommunikationsbarrieren sind der Hauptgrund dafür, dass Migrantinnen und Migranten weder ausreichend über die Gesundheits-angebote und sozialen Dienste informiert sind noch diese optimal in Anspruch nehmen können. In der fachlichen Diskussion über eine verbesserte Versorgung von Migrantinnen und Migranten wird die sprachliche Verständigung als dringlichste Notwendigkeit angesehen.
Ärzte und Berater stoßen mangels eigener Kenntnisse über Sprache und Kultur von Menschen nichtdeutscher Herkunft bei dem Versuch der Verständigung oft an ihre persönlichen Grenzen. Der Kontakt bleibt für beide Seiten unbefriedigend, wenn die Begegnung mit "Nicht-verstehen" endet.
Dolmetscherleistungen für den direkten sprachlichen Austausch und ein Übersetzungsservice für schriftliche Mitteilungen sind die Instrumente, um die Versorgung von Migranten/-innen zu verbessern.
Die Erfahrungen ähnlicher Dolmetscherdienste in anderen Bundesländern bestätigen diesen Ansatz.


Kontakt:
Kreisausschuss Marburg-Biedenkopf

Fachbereich Gesundheitsamt
Anastasia Wingerther, Koordinierungsstelle
Schwanallee 23, 35037 Marburg
Tel.: 06421 405-4181
Fax: 06421 405-4211
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Büro für Integration
Claus Schäfer
Markstraße 6, 35260 Stadtallendorf
Tel.: 06428 447-2210
Fax: 06428 447-2222
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.marburg-biedenkopf.de
Servicezeiten: Montag bis Freitag von 8 bis12 Uhr

Erstattung von Kosten für Dolmetscher*innen und Übersetzungen in der Betreuung von Geflüchteten

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf, Büro für Integration erstattet den Flüchtlingsinitiativen und -vereinen in den Städten und Gemeinden des Landkreises die Kosten für Dolmetschereinsätze und Übersetzungen bis zur Höhe von 400,00 Euro je Initiative in 2017.
Die Initiativen entscheiden selbst über den Einsatz der Mittel, sie sollten jedoch beachten, dass auch einige Einrichtungen wie z.B. das Universitätsklinikum selbst für Dolmetscherkosten (und die Organisation der Dolmetscher*innen) aufkommen.
Das Büro für Integration empfiehlt den Einsatz des Dolmetscherservice des Landkreises "DolMa", der qualifiziert und kostengünstig arbeitet (24,- € pro Stunde plus Fahrtkostenpauschale nach Entfernung).

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In diesem Fall bitte wie folgt vorgehen:

  1. Bestellung einer Dolmetscherin/eines Dolmetschers bei der Koordinierungsstelle von DolMa im Gesundheitsamt, per Telefon: 06421 405-4181 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Dabei bitte die erforderlichen Angaben, wie im DolMa-Flyer genannt, beachten!
  2. Die/der Dolmetscher*in bringt zum Einsatz eine Rechnung mit, in diese bitte Zeit des Einsatzes und (unten im Kasten) Flüchtlingsinitiative, Name der verantwortlichen Person und Adresse eintragen und bitte für den Einsatz unterschreiben.
  3. Die Rechnung geht dann an die Koordinierungsstelle zurück, die den Einsatz prüft, die erforderlichen Daten erfasst und die Rechnung an die verantwortliche Person der Flüchtlingsinitiative schickt.
  4. Die Rechnung wird von dort geprüft und bestätigt und dann an das Büro für Integration, Frau Jolanthe Bulla, Marktstraße 6, 35260 Stadtallendorf geschickt. Vom Büro für Integration wird die Rechnung direkt an die/den Dolmetscher*in ausgezahlt.

Wenn die Flüchtlingsinitiativen andere Dolmetscher*innen oder die Mittel für Übersetzungen nutzen möchten, müssen die Kosten von der Initiative vorgelegt werden. In diesem Fall bitte die von einer verantwortlichen Person der Flüchtlingsinitiative bestätigte Rechnung an die o.g. Adresse des Büros für Integration senden und nicht vergessen anzugeben, auf welches Konto das Geld überwiesen werden soll.
Wir bitten die Flüchtlingsinitiativen, selbst den Überblick über genutzte Mittel zu behalten, wir werden aber auch entsprechende Listen führen.
Wir wünschen viel Erfolg bei Ihrer Arbeit!

Claus Schäfer
Büro für Integration

HelpTo

Angebote & Gesuche

Speziell für den Landkreis Marburg-Biedenkopf

Flüchtlingsinitiativen können HelpTo nutzen, um sich gegenseitig zu unterstützen. Hier können sie Bedarfe und Gesuche einstellen:

 http://mr-bid.helpto.de/de/sf

Sachen spenden
Du hast Dinge, die Flüchtlinge brauchen könnten? Informiere dich, was gebraucht wird. Stelle selbst Angebote ein. Hilf mit deiner Sachspende!

Zeit spenden
Du hast Zeit und Lust, dich persönlich zu engagieren? Schau welche Hilfe gebraucht wird oder biete selbst Hilfe an.

Engagement unterstützen
Unterstütze Initiativen und Organisationen in deinem Ort. Bring dich ein und unterstützte Flüchtlings-Hilfs-Projekte vor Ort.

Zur Nutzung des Portales können Sie sich an die Koordinierungsstelle wenden:
Tel: 06421 9854-60 /-61
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Leitfaden

BUNDESSPRACHENAMT

Flüchtlingsunterstützung des Bundessprachenamtes: Verständigungshilfen online

Das Bundessprachenamtes unterstützt mit Dienstleistungen im eigenen Kompetenzbereich: Der Sprache. So werden Flyer und Broschüren in Amtshilfe übersetzt, Dolmetschdienstleistungen erbracht und ehrenamtliche Aufgaben übernommen. Ganz neu im Portfolio: Die Verständigungshilfen, die ab sofort zum Download zur Verfügung stehen – schnell, einfach und kostenfrei.

Neun Verständigungshilfen stehen zum Download bereit:

CNMS meets Refugees

Marburger Studierende im CNMS haben Präsentationen zu ausgewählten Themen, die Flüchtlingen und Migrant/innen ein besseres Verständnis für eine bessere Eingliederung in Deutschland bieten sollen, in Arabisch ausgearbeitet.
Diese stehen jetzt auch auf dem Uni-Marburg - YouTube Kanal zur Verfügung.
Eine Weiterverbreitung wäre auch ein schöner Dank an die Studierenden und MitarbeiterInnen.

Das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend

unterstützt in seinem Programm "Menschen stärken Menschen" diejenigen, die sich für geflüchtete Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien einsetzen wollen – ob als Pate oder Patin, als Gastfamilie oder als Vormund. Erste Informationen erhalten sie in der Broschüre. Wenn Sie eine Patenschaft übernehmen, Vormund oder Gastfamilie werden möchten, dann wenden Sie sich an das Wegweiser-Telefon.

Diakonie Deutschland

Thema kompakt (als PDF) – Wie ich mich für Flüchtlinge engagieren kann

  • Wichtige Fragen die im Vorfeld zu klären sind
  • Persönliche Voraussetzungen
  • Möglichkeiten und Grenzen für freiwilliges Engagement
  • Sachen spenden
  • Wohnraum anbieten

Diakonische Werk Marburg – Biedenkopf

2016_Broschuere_fuer_Fluechtlinge_DeutschDie Broschüre "Willkommen im Landkreis Marburg – Biedenkopf" dient als Orientierung für Flüchtlinge, die in der Stadt Marburg/im Landkreis MarbuBiedenkopf wohnen. Die Broschüre ist jetzt in DeutschArabischDari ("Afghanisch")Tigrinya ("Eritreisch") und Englisch veröffentlicht worden. Sie kann in ausgedruckter Form vom Diakonischen Werk Marburg-Biedenkopf (Haspelstraße 5, 35037 Marburg, Tel. +49 6421 / 912 60) abgeholt werden. Exemplare sind kostenlos und können gerne weiterverteilt werden! 
Sie können auch unter diesem Link gefunden werden: www.dw-oberhessen.de

Für die Broschüre gibt es außerdem einen Infozettel mit QR-Codes und Links für Menschen mit Smartphones.

 

Durchführung eines Asylverfahrens in Deutschland

Sieben Schritte: Meldung bei einer staatlichen Stelle - bis zum Asylantrag.

Durchführung eines Asylverfahrens in Deutschland


Dieser Informationsflyer hilft Asylsuchenden bei ersten Schritten in Deutschland. flyer-erstorientierung-asylsuchende.pdf

Besonders wichtig:
Folgen Sie den Anweisungen, die Ihnen die staatlichen Stellen geben. Nur so kann Ihr Asylverfahren so schnell wie möglich beginnen. Ohne Anerkennung in einem entsprechenden Verfahren gibt es keine Zukunft in Deutschland.

Engagiert für Flüchtlinge

ein Ratgeber für Ehrenamtliche von der Hanns Seidel Stiftung Ausgabe März 2016. Der Fokus in der ehrenamtlichen Flüchtlings-Arbeit liegt nicht primär auf kurzfristige Hilfe, sondern auf einem langfristigen Engagement, um den Integrationsprozess von Asylsuchenden und Flüchtlingen mit Bleibeperspektive nachhaltig zu begleiten und zu fördern.
Diese Broschüre bietet deshalb Ehrenamtlichen zu Fragen und Problemen praktische Unterstützung an.


Inhalt:

  • Wie kann ich helfen?
  • Was ist in der Flüchtlingshilfe zu beachten?
  • Wie läuft ein Asylverfahren ab?
  • Was bedeutet es ehrenamtlich tätig zu sein?
  • Wo finde ich weitere Informationen?

Handreichung

Der Landkreises Marburg-Biedenkopf stellt den Freiwilligen in der Flüchtlingsarbeit eine Handreichung zur Orientierung in der Flüchtlingsarbeit für 2016 zur Verfügung:

"MITEINANDERkultur in neuer Nachbarschaft - Gemeinschaftliches Handeln in der Flüchtlingsbegleitung"

>> Weiterlesen

 

Da in der Flüchtlingsarbeit immer neue Informationen weitergegeben werden müssen, bleibt die Handreichung "lebendig" und wird fortlaufend aktualisiert.

Die aktuelle Version können Sie hier runterladen.

Merkblatt für ehrenamtlich Tätige im Bereich Flüchtlinge

Das Merkblatt wurde in Zusammenarbeit des Cölber Arbeitskreises mit dem KreisJobCenter erstellt.

  1. Leistungsberechtigung während und nach dem Asylverfahren
  2. Zuständigkeit und Öffnungszeiten
  3. Antragstellung und Verfahren
  4. Beantragung von vorrangigen Leistungen
  5. Rechtliche Voraussetzungen für den Leistungsanspruch
  6. Pflichten der Antragsteller
  7. Beratung und Unterstützung bei der Arbeitssuche

PRO ASYL

  • Flüchtlinge privat aufnehmen – Wie geht das? Was muss ich beachten? An wen kann ich mich wenden?
  • Leitfaden – Herzlich Willkommen - Wie man sich für Flüchtlinge engagieren kann. Dieses Heft soll Anregungen liefern, wo Sie sich einbringen können, damit schutzbedürftige Menschen hier gut ankommen, in Sicherheit leben, die Chance auf Teilhabe erhalten und sich zuhause fühlen können.

PRO ASYL

Neben einem neuen Ausmaß rechter Gewalt kam es 2015 auch zu großer Solidarität mit Asylsuchenden. Eine neue Broschüre zeigt zahlreiche Beispiele des überwältigenden Engagements für Flüchtlinge und liefert den fachlichen Rahmen.


PRO_ASYL_Neue_Nachbarn_Broschuere_web_Sep16
Broschüre »Neue Nachbarn« [PDF: 4,1MB]

von der Amadeu Antonio Stiftung und PRO ASYL

PRO ASYL - DER EINZELFALL ZÄHLT.

Ehrenamtlich für Flüchtlinge engagieren

Bundesweit engagieren sich Tausende Menschen für Flüchtlinge und es werden immer mehr. Auch Sie wollen Flüchtlinge unterstützen? Das ist großartig. Auf den Seiten von PRO ASYL finden Sie Infos, Tipps und weiterführende Materialhinweise.
PDF: "Herzlich Willkommen. Wie man sich für Flüchtlinge engagieren kann"

Reflektionsleitfaden für Initiativen in der Flüchtlingsunterstützung

Zum Thema: Motivation, Ziele und Aufgabenverteilung in der Gruppe

Dieser Leitfaden ist für Gruppen oder Initiativen von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsunterstützung konzipiert. Mit Hilfe der Fragestellungen und Methoden könnt ihr euch selbst und eure Arbeit reflektieren. Der Leitfaden hilft, das eigene Selbstverständnis zu konkretisieren sowie Ziele und Aufgaben zu strukturieren. Insbesondere die Verbildlichung hilft oft Lösungsansätze zu entwickeln und Potenziale sichtbar zu machen. Diese Reflektion beugt Frust und Überforderung vor. So könnt ihr weiterhin zielgerichtet aktiv sein und eure Energie für die Unterstützung der Geflüchteten besser bündeln. Denn Ehrenamt soll Spaß machen und sinnstiftend sein. Dieser Leitfaden ist für fünf bis ca. 15 Personen konzipiert. Es empfiehlt sich, einen Nachmittag für die gemeinsame Gruppenreflektion Zeit zu nehmen. Wichtig ist ein passender Raum, in dem genügend Platz vorhanden ist.

Refugee-Guide: Gut in Hessen ankommen- Eine Orientierungshilfe für das Leben in Deutschland

Eine Orientierungshilfe für das Leben in Deutschland: Die Broschüre, die in verschiedenen Sprachen erhältlich ist, gibt nützliche Tipps und Informationen. Angeregt wurde sie durch Fragen, die viele Geflüchtete immer wieder stellen.

Refugee-Guide: Gut in Hessen ankommen

Trinkwasser in Deutschland

Faltblatt zur Trinkwasserqualität für Flüchtlinge in 10 Sprachen als PDF.

Vom Willkommen zum Ankommen

Ratgeber für wirksames Engagement für Flüchtlinge in Deutschland

Seitdem im Jahr 2015 unerwartet viele Geflüchtete nach Deutschland gekommen sind, zeigen weite Teile der Gesellschaft eine hohe Empathie und Engagementbereitschaft. Doch die Willkommenskultur gerät zunehmend unter Druck. Dem wachsenden Gefühl der Überförderung begegnet man am besten mit überzeugenden Ansätzen zur Integration. Das Gute dabei: Jede und Jeder kann mit anpacken – die einzelnen Bürger genauso wie gemeinnützige Organisationen, Unternehmen oder Förderstiftungen.

>> Weiterlesen

Viele Unternehmen fragen sich, in welchen Handlungsfeldern Engagement für Geflüchtete am meisten benötigt wird oder wie sie ihre Aktivitäten mit ihrem allgemeinen gesellschaftlichen Wirken zusammenbringen können. Förderstiftungen suchen nach sinnvollen Anknüpfungspunkten für bestehendes Stiftungsengagement. Wie können die einzelnen Akteure schnellstmöglich handlungsfähig werden – und dabei möglichst viele Menschen wirksam unterstützen?

PHINEO möchte Unternehmen und Stiftungen dabei helfen, Geflüchteten weiterhin nicht nur ein herzliches Willkommen, sondern auch ein besseres Ankommen in Deutschland zu bereiten. Deshalb hat PHINEO den Ratgeber "Vom Willkommen zum Ankommen: Wirksames Engagement für Flüchtlinge in Deutschland" erarbeitet.

Unternehmen und Stiftungen erhalten darin Orientierung, indem die aktuelle Situation in Bezug auf das gesellschaftliche Engagement für Geflüchtete eingeordnet wird. Darüber hinaus werden verschiedene Handlungsfelder (Wohnen, Bildung, Sprache etc.) mit möglichen Ansatzpunkten für das eigene Engagement skizziert. Abgerundet wird der Ratgeber mit konkreten Tipps für wirkungsvolle Aktivitäten.

In der aktuellen Flüchtlingssituation sieht die Bertelsmann Stiftung gleichzeitig Herausforderungen und Chancen für Deutschland. Die operativ tätige Stiftung entwickelt daher Lösungen für die Integration in die Gesellschaft, in Ausbildung und in die Arbeitswelt. Zudem engagiert sich die Bertelsmann Stiftung gemeinsam mit Partnern in gesamteuropäischen Initiativen, unter anderem für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.

Vorteil Vereinsgründung für Flüchtlingsinitiativen

Für örtliche Flüchtlingsinitiativen hat es sich als nützlich heraus gestellt, einen eingetragenen Verein zu gründen. Dadurch erhält man ein Instrument zur Abwicklung von Geschäften, zur Entgegennahme öffentlicher Zuschüsse und zur Entgegennahme steuerbegünstigter Zuwendungen. Die eigentliche Betreuungsarbeit kann in einem Netzwerk problemlos auch außerhalb des e. V. weiter laufen. Niemand, der sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren möchte, muss also zwangsläufig dem Verein beitreten.

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Die Satzung des Cölber Arbeitskreises Flüchtlinge (CAF) e. V. kann gerne von anderen Interessentinnen und Interessenten als Grundlage genutzt werden. Die Satzung ist vom Amtsgericht und vom Finanzamt geprüft. Die Eintragung eines Vereins und die Anerkennung als gemeinnützig geht auf dieser Grundlage sehr schnell. 

Herr Bunke aus dem Cölber Arbeitskreises Flüchtlinge (CAF) e. V. gibt auch gerne Tipps zur Vereinsgründung. 

Kontaktdaten:
Dr. Kurt Bunke
Am Lohberg 5, 35091 Cölbe
Tel.: 06427 2330
Mobil: 0177 3125819
Fax: 06427 930176
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wegweiser für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe

Der Wegweiser für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe "Gemeinschaft gestalten" vom Hessisches Ministerium für Soziales und Integration für 2016.

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Die Hessische Landesregierung möchte Ihnen mit diesem Wegweiser größtmögliche Sicherheit in Ihrem ehrenamtlichen Engagement für Flüchtlinge geben. Zudem möchten wir Sie in Ihrem Tun und Handeln unterstützen, Hinweise und Anregungen geben, Ihre Fragen beantworten, Vernetzung ermöglichen und wichtige Kooperationspartner benennen.

Lernmaterial

Lerne DEUTSCH! Angebote und Tipps für Ehrenamtliche und Flüchtlinge

  • iSLCOLLECTIVE
  • DW (deutsche Welle) Akademie – Deutsch lernen und Unterrichten
  • Goethe Institut – Sprache
  • Hueber Verlag – Erste Orientierung Deutsch
  • Schubert Verlag – Deutsch als Fremdsprache (DaF)
  • tun – Starthilfe
  • Bildwörterbücher Veritas Verlag
  • online Shop
  • Vokabellisten GermanNow
  • Deutsch – Arabisch von Langenscheidt
  • Praxishilfe für Lehrkräfte
  • Kommunikationstafeln von Tobii Dynavox
  • tip doc
  • ZUM – Willkommen
  • Sprachtraining
  • Wie kann ich helfen?
  • Refucation

>>Weiterlesen

iSLCOLLECTIVE

Hier gibt es kostenlos Ausdruckbares, Projizierbares, pädagogische Tipps und Arbeitsblätter zum Hochladen. Es sind auch Button für eine speziellere Auswahl zu Grammatik, Wortschatz, Materialtyp, Stufe (Niveau) und Schülertyp vorhanden.
de.islcollective.com/resources/search_result?Tags=Suche+kostenlose+DaF+Materialien&searchworksheet=GO&type=Printables

 

DW (deutsche Welle) Akademie – Deutsch lernen und Unterrichten

Sie bietet kostenlose Deutschkurse per E-Learning am Computer, mit Videos, Audios und Podcasts an. Aber auch ganz klassisch mit Arbeitsblättern zum Ausdrucken. Es gibt für alle Niveaustufen einen Kurs, die jeweils in 29 Sprachen angeboten werden. Sprachlehrer können diese Materialien im Unterricht einsetzen.
www.dw.com/de/deutsch-lernen/s-2055

 

Goethe Institut – Sprache

Angebote für Deutschlernende und Deutschlehrende sowie Informationen zu Deutschkursen innerhalb und außerhalb Deutschlands, zum online Lernen, zu Deutschprüfungen mit Prüfungsorten innerhalb und außerhalb Deutschlands, zu Deutsch Unterrichten mit Konzepten und Materialien und dem kostenlosen Deutsch Üben im Web.
Deutsch für Kinder, Jugendliche, Beruf und Studium von Niveaustufe A1 bis C2.
www.goethe.de/de/spr.html

 

Hueber Verlag – Erste Orientierung Deutsch

Bietet für Erwachsene sowie für Kinder und Jugendliche Kursbücher und Materialien an. Die Kursbücher sind einzeln oder inklusive einer Audio CD oder nur eine Audio CD zu erwerben. Die Materialien stehen kostenlos zur Verfügung. In der Mediathek können kostenlos alle Audiotracks zu den Kurs- und Arbeitsbüchern heruntergeladen werden.
www.hueber.de/erste-hilfe-deutsch

 

Schubert Verlag – Deutsch als Fremdsprache (DaF)

Bietet Lehrwerke für erwachsene Lernende zu den Niveaustufen A1 bis C2 für den alltäglichen, beruflichen und geschäftlichen Bereich an. Es sind integrierte Kurs- und Arbeitsbücher mit beigefüg-ter CD und herausnehmbaren Lösungsheften.
www.schubert-verlag.de/index.php

 

tun – Starthilfe

Diese Materialien sind zum Weitergeben gedacht und für jeden der sich als Deutschlehrer engagieren will.
www.tun-starthilfe.de/materialien-deutschunterricht/

 

Bildwörterbücher Veritas Verlag

Deutsch lernen mit dem Bildwörterbuch des Findefix-Wörterbuches: Aktuell wird das Bildwörterbuch mit den Begriffen in Arabisch, Kurdisch und Farsi (Persisch) angeboten.
www.veritas.at/vproduct/online_material/view/chapter/1013552756#chapter-1013552756

 

online Shop

für Unterrichtsmaterial
deutsch.lingolia.com/de/daf/unterrichtsmaterial

 

Vokabellisten GermanNow

Basierend auf dem Lehrheft "Willkommen", Flüchtlingshilfe München, übersetzt von GermanNow! Die Vokabellisten wurden ehrenamtlich von GermanNow! erstellt und übersetzt. Die Listen stehen allen geflüchteten Menschen und denen, die ihnen beim Erlernen der deutschen Sprache helfen wollen, zur Verfügung.
germannow.de/vokabellisten/

 

Deutsch – Arabisch von Langenscheidt

Ein Sprachführer mit den wichtigsten Wörtern und Sätzen, ein Wörterbuch und eine App zum downloaden.
de.langenscheidt.com/deutsch-arabisch/

 

Praxishilfe für Lehrkräfte

Schauen Sie sich die einzelnen Inhalte auf der Website an oder laden sie sich die komplette Praxishilfe als PDF Datei herunter.
www.equal-sepa.de/material/Produkte/start_Praxishilfen.htm

 

Kommunikationstafeln von Tobii Dynavox

Die „Refugee Communication Boards“ sind für die Kommunikation rund um medizinische Belange konzipiert. Jedes Communication-Board besteht aus Bildern sowie entsprechenden Bezeichnungen in zwei Sprachen.
www.tobiidynavox.com/refugee-communication-boards/

 

tip doc

Materialien im Gesundheitsbereich
www.setzer-verlag.com/epages/79584208.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/79584208/Categories/Download

 

ZUM – Willkommen

Ein offenes Portal für den Deutschunterricht mit vielen verschiedenen Angeboten.
wikis.zum.de/willkommen/Hauptseite

 

Sprachtraining

anhand von 23 Videos von Mathias Laufer.
www.youtube.com/playlist?list=PL7OHi6R5Ma530cqpVY4yYNMwZ_5Hmx9cE

 

Wie kann ich helfen?

Deutsch – Lehren kostenlose Materialien
wie-kann-ich-helfen.info/deutsch-lehren-kostenlose-materialien/971

 

Refucation

Lehrmaterialien – Lehrwerk zum kostenlosen herunterladen und gedruckte Exemplare zum Bestellen.
refucation.de/lehrmaterialien/

Links oder Apps

"Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge"

ist ein gemeinsames Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und dem Bundesministerium, damit die nächsten Wege leichter werden. Ziel ist es, vor Ort Bündnisse aus engagierten Menschen der Kommunalverwaltung, freien Trägern und der Zivilgesellschaft zu stärken und neue zu etablieren. Dazu wurden 6 regionale Servicebüros in Deutschland eröffnet mit folgenden Angeboten: Analyseworkshop, Prozessbegleitung, Hospitation und Austausch Beratung und Fortbildung, Bürgerdialoge.
Dazu gibt es eine eigene Website – www.willkommen-bei-freunden.de
Im Menüpunkt "Helfen" gibt es eine APP zur besseren Koordinierung des ehrenamtlichen Engagements und schnellerem Zugang zu Initiativen. Probieren Sie das Tool online aus indem Sie ein Profil erstellen und Ihren konkreten Unterstützungsbedarf angeben.
Flyer

Android-App erleichtert Spracherwerb

Philipps-Universität Marburg veröffentlicht mobile Deutsch-App zum berufsbezogenen Sprachlernen. Die App "Wörter für den Beruf" im Google Playstore kostenlos zum Download.

BPtK - BundesPsychotherapeutenKammer

Sehr gerne informiere ich Sie über zwei neu erschienene Ratgeber der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) für Flüchtlingshelfer

auf Arabisch, Englisch und Deutsch

Die Ratgeber können auf der Homepage der BPtK heruntergeladen, sowie bei der BPtK in gedruckter Form bestellt werden: www.bptk.de

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

hat eine neue Internetpräsenz "Asyl und Flüchtlingsschutz" mit folgenden Thematiken:

Schema - Ablauf des deutschen Asylverfahrens
Schema_Ablauf_des_deutschen_Asylverfahrens

  • Ablauf des Asylverfahrens
  • Ankunftszentren
  • Erst-, Folge- und Zweitanträge
  • Sonderverfahren
  • Unbegleitete Minderjährige
  • Familienasyl und Familiennachzug
  • Flüchtlingsmanagement

und einige mehr auf der
Internetseite: www.bamf.de

Das tip doc Gesundheitsheft

für Asylbewerber in verschiedenen Sprachen zur Erleichterung für die gesundheitliche Versorgung. Es bietet eine einfache Hilfe für die Kommunikation zwischen Asylbewerbern als Patient und dem Arzt/Ärztin oder medizinischen Einrichtungen.
Die mehrsprachigen Anamnesebögen und Therapiepläne können unter www.medi-bild.de oder www.tipdoc.de heruntergeladen werden. Sie benötigen nur 1 Schnellhefter und 7 Klarsichtfolien für die Abheftung.
Hier finden sie wichtige Informationen und die Anleitung zur Erstellung rundum das persönliche Gesundheitsheft.

Der Paritätische Gesamtverband

An dieser Stelle möchte ich noch einmal auf die Website www.fluechtlingshelfer.info aufmerksam machen. Hier finden Sie neben Schulungsmaterialien, Arbeitshilfen, Projektvorstellungen und weiteren Links zum Thema Flucht-Asyl-Ehrenamt auch 5 Filmclips zur Perspektive von Geflüchteten auf das Thema Ehrenamt. Alle Clips stehen nun zu Ihrer Verfügung:
Entweder auf der Website oder zum Download unter: drive.google.com


>> Weiterlesen

Sie bieten sich an für einen Perspektivwechsel, thematisieren Erwartungen und Missverständnisse in der freiwilligen Unterstützung von Geflüchteten und zeigen gute Beispiele, wie es gelingen kann. Die Filme wurden bewusst in der Absicht produziert, diese auch für Schulungen oder andere Vorführungen zu nutzen.

Regisseurin ist Julia Oelkers. Sie hat unter anderem die Dokumentation "Can't be silent" gemacht, bei der sie die Band Heinz Ratz and the Refugees begleitet hat. Julia Oelkers beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Situation von Geflüchteten.

Für Rückfragen zum Kurzfilm und zu den einzelnen Clips oder den Protagonist*innen des Films stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Stefan Paul Kollasch

Projektreferent
Koordinierung, Qualifizierung und Förderung des ehrenamtlichen Engagements für Flüchtlinge
Abteilung Migration und Internationale Kooperation

Der Paritätische Gesamtverband
Oranienburger Str. 13-14
10178 Berlin
Telefon: 030 24636-472
Telefax: 030 24636-140
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Deutsch für Flüchtlinge

Apps für Flüchtlinge
IT-Enthusiasten, die früher aus technischem Interesse oder in der Hoffnung auf das große Geld programmierten, entwickeln jetzt ehrenamtlich Projekte, die Asylsuchenden und Helfern das Leben erleichtern können. Ende Oktober fand in Berlin ein Refugee-Hackathon statt, ähnliche Treffen gab es bereits in Hamburg und Mannheim.
Artikel auf www.sueddeutsche.de

Die speakfree-app gibt es kostenlos zum Download für Android oder iOS.

Diakonische Werk Marburg – Biedenkopf

2016_Broschuere_fuer_Fluechtlinge_DeutschDie Broschüre "Willkommen im Landkreis Marburg – Biedenkopf" dient als Orientierung für Flüchtlinge, die in der Stadt Marburg/im Landkreis MarbuBiedenkopf wohnen. Die Broschüre ist jetzt in DeutschArabischDari ("Afghanisch")Tigrinya ("Eritreisch") und Englisch veröffentlicht worden. Sie kann in ausgedruckter Form vom Diakonischen Werk Marburg-Biedenkopf (Haspelstraße 5, 35037 Marburg, Tel. +49 6421 / 912 60) abgeholt werden. Exemplare sind kostenlos und können gerne weiterverteilt werden! 
Sie können auch unter diesem Link gefunden werden: www.dw-oberhessen.de

Für die Broschüre gibt es außerdem einen Infozettel mit QR-Codes und Links für Menschen mit Smartphones.

 

Eine App, die das "Ankommen" erleichtert

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Goethe-Institut, Bundesagentur für Arbeit und Bayerischer Rundfunk stellen themenübergreifende App für Flüchtlinge vor

"Ankommen" ist ein Wegbegleiter zur schnellen und umfassenden Orientierung während der ersten Wochen und auf die unmittelbaren Lebensbedürfnisse neu in Deutschland ankommender Menschen zugeschnitten.

>> Weiterlesen

Ziel ist es, die wichtigsten Informationen zur raschen Integration der Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen: Hinweise zu Werten und Leben in Deutschland finden sich dort ebenso wie Informationen zum Asylverfahren sowie zum Weg in Ausbildung und Arbeit. In die App ist zudem ein kostenloser, multimedialer Sprachkurs integriert, der eine alltagsnahe Unterstützung für die ersten Schritte auf Deutsch bietet.
Pressemeldung (bamf.de)


Link zur kostenlosen BAMF APP für Android oder iOS.

Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW

"RefuShe" – App für geflüchtete Frauen
Sie bietet leicht verständliche Informationen unter anderem über Lebensweise und Gesellschaft in Deutschland, Grundwerte wie Gleichstellung und Selbstbestimmung sowie Hilfeangebote für Frauen, die grundsätzlich für alle Zugewanderten nützlich sein können.


Presseerklärung – Auszug:

„Die App ,RefuShe' unterstützt Frauen bei der Integration und soll sie ermutigen, ihre Rechte wahrzunehmen. Von Gewalt betroffene Frauen finden Beratungs- und Unterstützungsangebote und im Notfall schnelle Hilfe, sodass die Anwendung präventiv dazu beitragen kann, Betroffene vor erneuten Übergriffen zu schützen sowie Retraumatisierungen und andere psychische oder körperliche Folgen von Gewalt zu vermeiden", so Ministerin Steffens. (Presseinformation)
Die APP kann ab sofort kostenlos über den google Playstore heruntergeladen werden und steht in fünf Sprachen (Deutsch, Englisch, Arabisch, Kurdisch, Paschtu) zur Verfügung.
(Werbeplakat_mit_qr_final.pdf / Werbeplakat_mit_qr_final_Arabisch.pdf) www.mgepa.nrw.de

POST die zu knapp oder nach dem Anhörungstermin zugestellt wird

»Das Asylbundesamt verschickt derzeit in großer Zahl Anhörungsladungen, die ein Datum vier bis sieben Tage vor dem jeweiligen Anhörungstermin tragen. Die treffen zum Teil extrem knapp aber auch verfristet, also am Tag des Termins oder am Tag danach, ein. «
Georg Classen, Flüchtlingsrat Berlin

Das Netzwerk "Berlin hilft!" hat jetzt eine schnelle Arbeitshilfe zu diesem Thema veröffentlicht, um negativen Auswirkungen solcher verspäteten Zustellungen auf das Asylverfahren entgegenwirken zu können. Die Tipps für Betroffene und Unterstützer/-innen sind verbunden mit der Aufforderung an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, durch die Einhaltung einer Mindestladungsfrist von 14 Tagen ein faires Verfahren sicherzustellen. www.berlin-hilft.com

Radikalisierung ==> Glaube oder Extremismus?

Hilfe für Angehörige die sich unsicher sind, Angst haben oder fürchten, dass die neue Weltanschauung ihres Kindes statt tiefer Glaube ein abrutschen in den Extremismus ist und die Gefahr der Radikalisierung besteht oder schon vorhanden ist. Das Bundesamt hat eine Broschüre zusammengestellt, die aufklärt, Hilfe anbietet und auf die Beratungsstelle Radikalisierung hinweist. Außerdem gibt es bundesweit Kooperationspartner wie zum Beispiel die Beratungsstelle Hessen.

>> Weiterlesen

Glaube oder Extremismus in verschiedenen Sprachen:

Beratungsstelle_Radikalisierung.pdf

Universitätsstadt Marburg

Die Stadt bietet vielseitige Angebote für Flüchtlinge an, um Marburger Flüchtlinge willkommen zu heißen. Marburger Bürger und Bürgerinnen gestalten Angebote, die den Flüchtlingen dabei helfen, Land und Leute kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und an gesellschaftlichen Aktivitäten teilzuhaben. Sie suchen helfende Hände, die die Angebote an die Marburger Flüchtlinge weitergeben. Informationen zu den jeweiligen Angeboten finden Sie auf der Homepage der Universitätsstadt Marburg.

Unterstützungs- und Hilfsangebote

in verschiedenen Sprachen für Flüchtlinge bei Konfliktsituationen, Schutz vor häuslicher Gewalt, das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen", Schwangerschaftsberatung und Mehrgenerationenhaus. Die Angebote können heruntergeladen oder auch bestellt werden. www.bmfsfj.de

Vielfalt schätzen und Diskriminierungsfrei

mit diesem Grundsatz will die Hessische Landesregierung das Bewusstsein der Bevölkerung für jede Form der Diskriminierung schärfen und für echte Gleichbehandlung einsetzen. Für Sie gilt: Diskriminierung und Rassismus entschieden entgegen zu treten. Deswegen wurde die Antidiskriminierungsstelle als Stabsstelle eingerichtet. Sie ist auf lokaler, regionaler sowie auf Landes- und Bundesebene vernetzt.
hmsi_antidiskriminierung.pdf
ADS-Flyer-leichte-Sprache.pdf

Schutz und Beratung

Hilfe für gefährdete Flüchtlinge

Wenn Flüchtlinge für andere Flüchtlinge zur Gefahr werden. Die Gesellschaft für bedrohte Völker möchte Ihnen helfen hier Sicherheit zu finden. Gehören Sie einer ethnischen, religiösen oder sprachlichen Minderheit an? Wurden Sie deswegen hier in Deutschland von anderen Flüchtlingen diskriminiert, schikaniert oder bedroht? Nehmen Sie Kontakt auf mit Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Darüber hinaus stellen wir all denjenigen, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren, sehr gern Hintergrundinformationen über die spezifischen Probleme von Minderheiten zur Verfügung.
Weitere Informationen finden sie auf der Website: www.gfbv.de

Wer kann mir bei Konfliktsituationen helfen?

Hilfs- und Beratungsangebote in verschiedenen Sprachen bei "Gewalt gegen Frauen" oder "Schwangere in Not" Hilfe und Beratung auch für lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intersexuelle Menschen. Telefonnummern und weiterführende Websites siehe Flyer.