Schriftgröße anpassen | STRG und + | STRG und 0



Aktuelles

 

Aktuelle Hinweise

18. kreisweites EFI-Netzwerktreffen

"Unterstützung für Flüchtlingsinitiativen auch in 2020!" - dies versicherten beim 18. kreisweiten EFI-Netzwerktreffen mit gemeinsamen Jahresausklang am 30.11.2019 in Cölbe der Erster Kreisbeigeordneter Marian Zachow, Marburgs Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies und Cölbes Bürgermeister Dr. Jens Ried.

Denn hierbei sind sich alle einig - die Integration fängt jetzt erst so richtig an!

Änderungen Migrationspaket Zugang zu Deutschkursen und Ausbildungsförderung

Ab dem 01.08.2019 ist das Migrationspaket der Bundesregierung gültig und es ergeben sich Neuregelungen für die Teilnahme an Integrationskursen und Kursen der berufsbezogenen Deutschförderung gem. § 45a AufenthG (DeuFö). Das IQ Netzwerk Niedersachsen hat hierzu eine hilfreiche Übersichtstabelle gestaltet, welche die Änderungen noch einmal verdeutlicht: Sprachförderung & Änderungen Teilnahme Integr.

Auch in der Ausbildungsförderung von Personen mit Gestattung oder Duldung ergeben sich ab heute Änderungen, welche die zweite Tabelle des IQ Netzwerks Niedersachsen veranschaulicht. Ausbildungsförderung

Die Informationen finden Sie außerdem auf der Seite der Bildungskoordination:
www.marburg-biedenkopf.de

Antrag auf Übernahme von Fahrtkosten und Arbeitsmittel

Liebe freiwillige Flüchtlingsbegleiterinnen und Flüchtlingsbegleiter,

da bei der Unterstützung von Geflüchteten Kosten für Fahrten und Arbeitsmittel anfallen, die für die einzelnen Helfenden nicht immer leicht zu stemmen sind, hat die Koordinierungsstelle über das Büro für Integration Mittel zur finanziellen Entlastung von Flüchtlingsbegleiter*innen bei der Hessischen Staatskanzlei beantragt. Einen Antrag auf Übernahme von Fahrtkosten (mit Bus/Bahn/Pkw) im Zeitraum von 01.06. - 31.12.2019 können Sie bei der Koordinierungsstelle mit Verwendung der vorgefertigten Formulare stellen. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit benötigte Arbeitsmittel über die Koordinierungsstelle zu bestellen. Vor der Antragstellung ist eine kurze Kontaktaufnahme mit der Koordinierungsstelle per E-Mail mit Angabe der Rückrufnummer erwünscht, um abzuklären, ob noch ausreichend Fördermittel vorhanden sind und ob das Vorhaben dem Förderungszweck entspricht.

PDFAntrag auf Fahrtkostenübernahme
Antrag für Arbeitsmittel
Bestellliste Übersicht Arbeitshefte

Wir freuen uns Sie unterstützen zu dürfen und wären Ihnen dankbar, wenn Sie diese Informationen an andere Interessierte weitergeben.

Aufruf für Projektanträge bei "misch mit!", Frist: 14.02.2020

Hiermit möchten wir Sie herzlich einladen, bis zum 14. Februar 2020 Ihre Projektanträge bei "misch mit! Miteinander Vielfalt (er)leben" einzureichen!
Seit mittlerweile fünf Jahren setzen das Büro für Integration und der bsj Marburg mit dem Projekt "misch mit! Miteinander Vielfalt (er)leben" Impulse für eine lebendige, vielfältige und starke "Partnerschaft für Demokratie" im Landkreis Marburg-Biedenkopf.
Hierzu unterstützt "misch mit!" Einzelprojekte konzeptionell, inhaltlich und finanziell, die

  • eine Willkommens- und Anerkennungskultur für Zugewanderte ausgestalten,
  • Partizipation und Teilhabe fördern und
  • sich für eine Sensibilisierung für Diskriminierung einsetzen.

Das Thema des kommenden Jahres ist: Miteinanderkultur - Zusammenleben demokratisch gestalten. Verschiedene Projekte sollen Vielfalt, Demokratie und Teilhabe aufzeigen. Dabei stehen die Menschenrechte für uns im Zentrum der Miteinanderkultur. So sollen eine interkulturelle Öffnung, eine von Respekt getragene Diskussionskultur und gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen unterstützt werden.

Projektanträge mit diesem Themenschwerpunkt werden besonders berücksichtigt.

Mögliche Projektformate sind: die Gestaltung von Ausstellungen, Aktionstagen oder eines regelmäßig stattfindenden Angebotes, aber auch das Erstellen von Arbeits- und Informationsmaterialen. Seien Sie kreativ - Mischen Sie mit!

Entwickeln Sie Ideen, die Sie mit Ihrem Verein oder Ihrer Organisation umsetzen möchten und reichen Sie diese mithilfe des Antragsformulars bei uns ein.

Antragsformular & Projektaufruf

Wir unterstützen Sie gern bei der Entwicklung und Erarbeitung von Konzepten und bieten Ihnen eine Beratung für die Antragstellung an.

Sie erreichen uns unter:
Tel.: 06421 685 33 13 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bewerben Sie sich mit Ihrer Projektidee bis zum 14. Februar 2020 bei uns.
Weitere Informationen finden Sie auch unter www.misch-mit.org.

Bildungs- und Beratungsprogramme für Migrantinnen und Migranten

  • Das DGB-Bildungswerk entwickelt Bildungs- und Beratungsprogramme für Migrantinnen und Migranten. Eine zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration ist die Möglichkeit der gleichberechtigten Teilhabe auf dem Arbeitsmarkt. Integration umfasst den gestalterischen Willen von beiden Seiten: Der Zuwanderungsgesellschaft und der Zuwandernden. Für die Gewerkschaften ist die gleichberechtigte Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen Ziel der Integration.
  • Zielgruppen sind vorrangig Betriebsräte, Personalräte, JAVen, Vertrauensleute und Gewerkschafts-/ DGB-Funktionär_innen, aber auch deutsche und ausländische Arbeitnehmer_ innen, Migrationscommunities, Personalverantwortliche, "einfache" Gewerkschaftsmitglieder und Interessierte, Menschen mit Migrationshintergrund oder Geflüchtete.
  • Regelmäßig erscheint ein Newsletter "Forum Migration", der hier zum Download bereit steht. Man kann ihn kostenlos abonnieren. Die verantwortlichen Kolleginnen und Kollegen können auch persönlich angesprochen werden. Hier ist der Link zum Team.

Info-PDF
Newsletter Forum Migration Januar 2020

Noch nutzen wir in unserer Region das Angebot des DGB-Bildungswerks nicht systematisch. Das sollten wir ändern. Migrantinnen und Migranten, Beschäftigte in Betrieben und Verwaltungen, Gewerkschaften und Flüchtlingsinitiativen müssen zusammenfinden. Wir haben gleiche Interessen und dürfen uns nicht gegen einander ausspielen lassen. Packen wir's an, und warum nicht zum Beispiel am nächsten 1. Mai?

Die Ausländerbeiräte in Hessen werden de-facto abgeschafft

Die Pressemitteilung des Landesausländerbeirats, der Vertretung der Ausländerbeiräte in Hessen, fasst es gut zusammen.

Wiesbaden, den 04. Dezember 2019

Griff in die Mottenkiste

Die Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Hessen (agah) hat gegenüber den Plänen der Hessischen Landesregierung, kommunale Ausländerbeiräte mittels eines sogenannten "Optionsmodells" durch Integrations-Kommissionen zu ersetzen, auf das Schärfste protestiert.

"Der Gesetzesentwurf führt in der Praxis zu einer Abschaffung der Ausländerbeiräte und einem Verlust des Wahlrechts für viele hier lebende Migrantinnen und Migran-ten. Das ist ein brutaler Abbau demokratischer, gesetzlich verbriefter Rechte!" sagte der agah-Vorsitzende Enis Gülegen heute in Wiesbaden.

"Die Einführung von Integrations-Kommissionen ist ein Modell aus dem letzten Jahr-hundert. Einstmals gab es solche Kommissionen. Sie wurden durch demokratisch legitimierte Ausländerbeiräte ersetzt, weil die Kommissionen nicht funktionierten" so Gülegen.

Gülegen bezeichnete sowohl das Vorhaben, als auch die Vorgehensweise als uner-träglich: "Seit 2014 war uns die Einsetzung einer Arbeitsgruppe zum Thema zugesi-chert worden. Es wäre notwendig gewesen, die bestehenden Ausländerbeiräte zu modernisieren und weiter zu entwickeln. Wir waren stets dialogbereit, aber man hat nicht mit uns gesprochen. Das ist Wortbruch! Die Ausländerbeiräte haben ihre Arbeit jahrzehntelang gut erfüllt, jetzt können sie gehen. So verfährt man nicht mit Men-schen und gewachsenen Strukturen."

Gülegen erklärte weiter: "Durch diese Hau-Ruck-Aktion werden alle in Hessen leben-de Migrantinnen und Migranten herab gesetzt, ignoriert und vor den Kopf gestoßen. In Zeiten wie diesen, in denen die Demokratie vor großen Herausforderungen steht, erweist sich dieses Gesetzesvorhaben als kontraproduktiv und als Sackgasse ohne Wendehammer!"

Gesetzentwurf 20/1644

Die erste Ausgabe des VOICE Journals ist da!


Alternativer Download hier! [PDF 3,65 MB]

Die wichtigsten Asylzahlen 2018

Geht die Zahl der Flüchtlinge zurück?

In Deutschland wurden 2018 weniger Asylanträge gestellt als im Vorjahr. Aber weltweit ist die Zahl der Flüchtlinge und der Menschen, die in "flüchtlingsähnlichen Bedingungen" in einem fremden Land leben, erneut gestiegen und liegt derzeit bei mehr als 23 Millionen Menschen.

Vollständiger Artikel des Mediendienst Integration

Abschiebungen und "freiwillige Ausreisen"
mediendienst-integration.de/migration/flucht-asyl/abschiebungen.html

Die wichtigsten Asylzahlen 2019

Der Mediendienst Integration gibt einen Überblick

Immer weniger Flüchtlinge erreichen Deutschland.
Die Zahl der Asylanträge ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken, wie bereits in den zwei Jahren zuvor. 111.000 Menschen reisten 2019 nach Deutschland ein, um hier Schutz zu beantragen. Hinzu kommen etwa 23.400 Flüchtlinge, die bereits in Deutschland lebten und einen zweiten Antrag gestellt haben - und rund 31.400 Kinder von Geflüchteten, die hier 2019 geboren sind.

Immer mehr Menschen sind weltweit auf der Flucht.
Nach Angaben des UN-Flüchtlingswerks lebten zur Zeit der jüngsten Erhebung (Ende 2018) fast 26 Millionen Menschen aufgrund von Verfolgung außerhalb ihrer Heimat - das sind über zwei Millionen Menschen mehr als im Vorjahr. Die meisten von ihnen sind Syrer, Afghanen und Süd-Sudanesen. Hinzu kommen 41,3 Millionen "Inlands-Flüchtlinge" (IDP).

Filmstart: ZU WEIT WEG

Wir freuen uns sehr, Ihnen den neuen Kinder- und Familienfilm ZU WEIT WEG (Filmstart: 12.03.2020) vorzustellen.
Der Film erzählt eine mitreissende Geschichte über den Verlust der Heimat und die grenzüberschreitende Kraft von Freundschaft. Dabei werden die Themen Zuwanderung und Integration für Kinder sensibel und verständlich aufgearbeitet.
ZU WEIT WEG wurde bereits mehrfach auf internationalen Kinderfilm-festivals ausgezeichnet und ist aktuell in der Vorauswahl für den Deutschen Filmpreis.

Den Trailer und weitere Infos zum Film finden Sie hier: http://zuweitweg.de

Hessisches Plädoyer für ein solidarisches Zusammenleben!

Pressemitteilung

Die Würde des Menschen zu schützen ist Sinn der Demokratie
Vorstellung des Hessischen Plädoyers für ein solidarisches Zusammenleben

Mit einem eindringlichen Hessischen Plädoyer für ein solidarisches Zusammenleben haben sich heute in Wiesbaden Vertreter*innen eines sehr breiten und bunten Spektrums der hessischen Zivilgesellschaft an die hessische Öffentlichkeit gewandt. 48 Erstunterzeichner*innen, darunter führende Persönlichkeiten aus Verbänden und Institutionen, kommunalen Spitzenverbänden, Religionsgemeinschaften und Kirchen, Wirtschaft, Gewerkschaften, Wohlfahrt, Sport, Kunst und Kultur, wollen damit im Vorfeld der Europawahl ein deutlich vernehmbares Zeichen setzen: Für eine offene, demokratische und solidarische Gesellschaft, die Unterschiede und Vielfalt als Reichtum begreift. Gegen Diskriminierung und Hetze.

Der Text des Hessischen Plädoyers für ein solidarisches Zusammenleben und die Liste der Erstunterzeichner*innen.

Unterschriftenaktion
Ziel: Eine Million Menschen und 1000 Organisationen!
Machen Sie auch mit. Unterzeichnen auch Sie das Hessische Plädoyer für ein solidarisches Zusammenleben!
Als Einzelperson und oder als Organisation entweder

  • mit diesem Formular
  • online auf chance.org (nur Einzelpersonen) unter
    http://chng.it/tngdp5rqpB
  • formlos per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Integration in Arbeitsmarkt und Bildungssystem macht weitere Fortschritte

"Im Jahr 2015 wurden in Deutschland die höchsten Zuzüge von Geflüchteten seit den Flucht- und Vertreibungsbewegungen am Ende des zweiten Weltkriegs erreicht. Insgesamt ist die Zahl der Geflüchteten von Jahresanfang 2013 bis Jahresende 2018 um 1,2 Millionen Personen gestiegen. Die große Mehrheit dieser Menschen hat einen anerkannten Schutzstatus. Auf Basis der dritten Welle der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten werden in diesem Kurzbericht Integrationsverläufe der Schutzsuchenden untersucht, die von Jahresanfang 2013 bis Ende 2016 zugezogen sind. Die Ergebnisse zeigen, dass ihre Arbeitsmarktintegration schneller erfolgt als bei früheren Geflüchteten und dass die Teilnahme an Sprach- und anderen Integrationsprogrammen sowie der Besuch von Bildungseinrichtungen deutlich zugenommen hat."

IAB-Kurzbericht 04/2020 Fünf Jahre seit der Fluchtmigration 2015:
Integration in Arbeitsmarkt und Bildungssystem macht weitere Fortschritte

IQ Fachstelle Einwanderung: Arbeitshilfe "Übersicht aktueller geplanter Änderungen im sog. Migrationspaket und weiteren Gesetzesentwürfen" veröffentlicht

24.06.2019

In einer weiteren neuen Arbeitshilfe gibt die IQ Fachstelle Einwanderung einen Überblick über die geplanten Änderungen der am 7. Juni 2019 vom Deutschen Bundestag verabschiedeten sieben Gesetze des sogenannten "Migrationspakets", des Gesetzes gegen illegale Beschäftigung und Sozialleistungsmissbrauch sowie weiterer Gesetzesentwürfe. Die Übersicht ist vorläufig, da nur der aktuelle Stand (20. Juni 2019) der Gesetzgebungsverfahren wiedergegeben wird, diese aber noch nicht abgeschlossen sind.

Die Arbeitshilfe zum Download finden Sie hier.

Kernprofil der WIR-Integrationslotsinnen und -lotsen

Mit dieser Orientierungshilfe werden aktive und potentielle Träger angesprochen sowie Interessierte bei Kommunen und Organisationen oder aus der Politik, die sich ausführlicher mit dem Integrationslotsenprojekt (z. B. den Aufgaben) beschäftigen möchten. Auch bei der Vorbereitung von Qualifizierungsmaßnahmen oder zur Evaluation des eigenen Projektes kann diese ausführliche Form (DIN A4) unterstützen. In der gleichnamigen kleineren Broschüre (DIN A5) sind daraus 23 Kernaussagen für einen kurzen Überblick aufgeführt.

Kostenlose Rechtsberatung des Ausländerbeirats wird erweitert

Fast 20 Jahre bietet der Ausländerbeirat die kostenlose Rechtsberatung für Migrantinnen und Migranten sowie Engagierte vor allem im Ausländerrecht an. Seit Anfang Juli gibt es jetzt Veränderungen im Team.

Eine besondere Neuerung betrifft die Zielgruppe der Migrantinnen: In der Analyse der Beratungsfälle von 2018 fiel auf, dass wenige ratsuchende Frauen zu der Beratung kommen. Um hier das Angebot zu verbessern wird Rechtsanwältin Stephanie Dahmen immer am ersten möglichen Donnerstag des Monats die Rechtsberatung übernehmen.
Zusätzlich zu Rechtsanwalt Gunther Specht, der schon von Anfang an berät, kommt außerdem Rechtsanwalt Florens von Heydwolff mit ins Team.

MEDIENDIENST veröffentlicht Handbuch Islam

Der MEDIENDIENST INTEGRATION hat ein neues "Handbuch Islam und Muslime" veröffentlicht. Es enthält Zahlen, Fakten und Hintergrund-informationen zum Thema und ist in enger Zusammenarbeit mit Fachleuten entstanden.

Was wissen wir über den Islam als Weltreligion und die Muslime, die in Deutschland leben? Wie sind sie organisiert? Und welche Rolle spielen islamisch begründeter Extremismus auf der einen und Islamfeindlichkeit auf der anderen Seite? Auf diese und viele weitere Fragen will der Mediendienst Integration mit seinem neuen "Handbuch Islam und Muslime" Antworten geben.

Eine PDF-Version des Handbuchs steht hier zum Download bereit.

Meine Bildungs-Mappe

Meine Bildungs-Mappe ist ein Ordner, in dem Neuzugewanderte ihre Bildungsnachweise wie zum Beispiel Schulzeugnisse, Sprachkurszertifikate oder eine ehrenamtliche Tätigkeit systematisch abheften können. Die Mappe ist in Leichter Sprache verfasst. Dadurch können auch Menschen mit geringen Sprachkenntnissen ihre Dokumente eigenständig einordnen.

Der Ordner ist in 4 Bereiche gegliedert:

Meine Bildungsmappe
  1. Persönliche Infos und Lebenslauf: Hier können einige persönliche Informationen und ein Lebenslauf abgelegt werden.
  2. Inhalt: In diesem Bereich kann man eine Übersicht über alle Dokumente erstellen.
  3. Dokumente: Hier werden die einzelnen Bildungsnachweise abgeheftet. Unterteilt werden die Dokumente in:
    • Sprache
    • Schule und Studium
    • Arbeit
    • Freizeit und Hobby
    • Fähigkeiten
  4. Weitere Informationen: Dort können Ansprechpersonen aufgelistet werden und Vorlagen für Teilnahmebescheinigungen aus dem formalen und non-formalen Bildungsbereich verwendet werden.


Wichtiges Ziel der Bildungs-Mappe ist vor allem die Schaffung von Transparenz hinsichtlich erworbener Qualifikationen und Kompetenzen. Dies dient den Personen selbst, auf bereits Geleistetes mit Freude und Stolz zu blicken und bereitet die Grundlage für die Beratung und Begleitung in Ausbildung, Beschäftigung, Weiterbildung und Beruf.

Meine Bildungs-Mappe (für Geflüchtete) (PDF-Datei 424,18 kB)

Paritätischer kritisiert Gesetzesvorhaben im Asyl- und Aufenthaltsrecht

Voraussichtlich gleich zehn Gesetzesentwürfe zur Asyl- und Aufenthaltspolitik werden in erster Lesung in den kommenden beiden Wochen in den Bundestag eingebracht. Nach Analyse der AG Innen, an der neben dem Paritätischen auch PRO ASYL, die Diakonie Deutschland, der Bundesfachverband umF und die BAfF angehören, bedeuten die meisten Regelungen wesentliche Verschärfungen und Verschlechterungen für Flüchtlinge. Auf einige Punkte, die der Paritätische besonders kritisch sieht, soll im Folgenden eingegangen werden:

Versicherungsschutz für ehrenamtlich Aktive in Hessen

In der letzten Woche hat Frau Dr. Karin Stiehr im Landratsamt über die Unfall- und Haftpflichtversicherung in der ehrenamtlichen und freiwilligen Engagement referiert. Aus diesem Anlass empfehlen wir Ihnen noch einmal die Basis-Informationen, die wir auf unserer Internetseite dazu bereit gestellt haben:
ehrenamt.marburg-biedenkopf.de/versicherungsschutz/

Vorschlag zur Verleihung des Sozialpreises des Landkreises Marburg-Biedenkopf

Der Landkreis vergibt in 2020 zum dritten Mal den vom Kreistag in 2017 beschlossenen Sozialpreis. Das Preisgeld beträgt 3.000 Euro und kann in begründeten Fällen auf mehrere Preisträger*innen verteilt werden. Dieses muss für soziale Zwecke verwendet werden, für die sich die Person bzw. Organisation engagiert. Als persönliche Anerkennung wird außerdem eine Urkunde verliehen.

Wirkung der aktuellen Gesetzesvorhaben im Asyl-und Aufenthaltsrecht

Derzeit liegen 10 Gesetzgebungsentwürfe im Bereich des Asyl- und Aufenthaltsrechts vor, die parallel und in extrem kurzer Zeit verhandelt werden. Das FORUM MENSCHENRECHTE hat einen Überblick über die wesentlichen Regelungsinhalte, ihre Konsequenzen für die Betroffenen sowie die Wechselwirkungen der Entwürfe erstellt.
Die geplanten Regelungen würden die Situation von Asylsuchenden, geduldeten Menschen und anerkannten Flüchtlingen in Deutschland stark verschlechtern. Die Vorschläge erschweren einer Vielzahl an Menschen Bleiberechte und bauen systematisch die Rechte geflüchteter Menschen ab: massive Leistungskürzungen, maßlose Inhaftierungen, lange Unterbringungsverpflichtungen sowie die Bedrohung der Zivilgesellschaft aufgrund von potentieller Kriminalisierung durch Bezichtigung der Beihilfe zum Geheimnisverrat sind nur einige drastische Beispiele.
190430 FMR_Aktuelle Gesetzgebungsverfahren im Detail
190430 FMR_Aktuelle Gesetzgebungsverfahren Kurzüberblick

Neue Beiträge auf der Webseite