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Aktuelles

 

Aktuelle Hinweise

1. Informationen über die neuen Verfahren in der ABH vom Landkreis Marburg-Biedenkopf

Übersetzungen über aktuelle Regelungen der Ausländerbehörde in verschiedenen Sprachen.

2. HSMI Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakt

Wichtige Infos zum Corona-Virus von der Hessischen Landesregierung

Bund und Länder haben angesichts der rasanten Verbreitung des Coronavirus am 22. März 2020 erweiterte Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte beschlossen. Mit wem darf ich mich im öffentlichen Raum aufhalten? Was gilt für Restaurants und andere Dienstleister? Wie lange bleiben die neuen Regelungen bestehen? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Übersetzungen über aktuelle Regelungen der Hessischen Landesregierung zur Beschränkung sozialer Kontakt in verschiedenen Sprachen.

   

3. Christian - Meineke - Preis für kulturelle Interaktion 2021

Der "Christian-Meineke-Preis für kulturelle Interaktion" ehrt heraus-ragendes Engagement von Marburger Personen oder Institutionen (Initiativen oder Vereinen) in der Universitätsstadt Marburg, das im Sinne der friedlichen kulturellen Interaktion von Erwachsenen angelegt ist. Das Engagement sollte schon seit mindestens einem Jahr bestehen, und auf eine weitere Dauer von mindestens zwei Jahren ausgerichtet sein, also nachhaltig wirken.

Bewerbungen, Projektideen oder Vorschläge von Personen können bis zum 31. Juli 2021 eingereicht werden. Weitere Informationen zur Bewerbung sowie ein Online-Formular finden Sie unter www.ig-marburg.de/meineke-preis. Eine fachkundige Jury wird die Bewerbungen sichten und den/die Gewinner/in/en auswählen.

Der Preis wird dieses Jahr im Rahmen des Turmfestes der Islamischen Gemeinde Marburg (Enthüllung der Ornamentverkleidung des Marburger Kultur- und Bildungszentrums mit Moschee) am Sonntag, den 12. September 2021 von Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies überreicht. Alle Bewerber sollen sich vorab bereits diesen Termin freihalten.

Afghanistan geht uns alle an

Ein Antrag betr. Afghanistan wurde gemeinsam am 10.09.2021 von Grünen, SPD, Linken, Klimaliste und Piraten in die Marburger Stadt-verordnetenversammlung eingebracht:

PDF
VO_0292_2021_Vorlage

Afghanistan: Umdenken kommt viel zu spät. Konsequentes Handeln jetzt!

Eine Stellungnahme des Hessischen Flüchtlingsrats

Eine Stellungnahme des Hessischen Flüchtlingsrats Erschüttert verfolgen wir die jüngsten Ereignisse in Afghanistan. Nach der endgültigen Machtübernahme durch die Taliban schweben unzählige Menschen, die sich für ein demokratisches Afghanistan eingesetzt haben, akut in Lebensgefahr. Darunter zählen neben Personen aus der Zivilgesellschaft vor allem ehemalige Regierungsvertreter:innen und die afghanischen Ortskräfte, die für ausländische Regierungen oder Organisationen gearbeitet haben. Unsere Gedanken sind bei ihnen, aber auch bei allen, die gerade um ihre Angehörigen bangen müssen.

Veröffentlicht vom Hessischen Flüchtlingsrat am 17.08.2021

Aktuelle mehrsprachige Informationen zum Coronavirus - UPDATE

Seit dem 8. März 2021 sind die Beschlüsse von Bund und Ländern vom 3. März zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Kraft. Wichtig sind v.a. die neuen Regelungen zu privaten Kontakten, die Öffnung von Einzelhandel, Zoos und Museen sowie ab 22. März die Öffnung von Außen-Gastronomie und Kultur-Angeboten, wenn es die Pandemielage bzw. 7-Tages-Inzidenz im jeweiligen Bundesland zulässt. Außerdem sollen alle einmal in der Woche einen kostenlosen Schnelltest machen können.

Wir freuen uns, wenn Sie über Ihre Kanäle und in Ihren Communities über die neuen Beschlüsse und das mehrsprachige Angebot der Integrations-beauftragten informieren.

Arbeits- und arbeitsschutzrechtliche Fragen zum Coronavirus (SARS-CoV-2)

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales  bietet Informationen zu Arbeits- und arbeitsschutzrechtliche Fragen zum Coronavirus.

Kann ich zuhause bleiben?

Muss ich ins Büro, wenn die Kollegen husten?

Diese und andere Fragen werden in den FAQs zum Coronavirus auf folgender Webseite auch in verschiedenen Sprachen beantwortet:

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

(Stand 23. März 2020)

Arbeitsmigration während der Corona-Pandemie

Saisonarbeitskräfte aus Mittel- und Osteuropa in der deutschen Landwirtschaft"

"Der Spargel ist sicher" - so heißt es. Aber wie steht es um die Sicherheit der Saisonarbeitskräfte? Vor einem Jahr, im ersten Lockdown der Corona-Pandemie, wurden Grenzen geschlossen, ein Aufschrei ging durch das Land, weil befürchtet wurde, dass die Ernte nicht eingebracht werden könnte. Daraufhin wurden Arbeitskräfte wieder - zum Teil auf dem Luftweg und mit Corona-Auflagen - ins Land geholt. Was hat sich seitdem getan?

Die deutsche Landwirtschaft ist seit langem auf saisonale Arbeitsmigration aus Mittel- und Osteuropa angewiesen. Im Zuge der Corona-Pandemie stand dieses Modell auf dem Prüfstand. Zum ersten Mal wurden die Probleme der landwirtschaftlichen Arbeitsmigration öffentlich sichtbar und medial diskutiert. Vor allem die plötzliche Gefahr des Arbeitskräftemangels stand im Mittelpunkt der Debatte. Weniger war die Rede von den prekären Arbeits- und Wohnverhältnissen der mittel- und osteuropäischen Saisonarbeitskräfte, und die Frage ihres Schutzes in Zeiten der Pandemie blieb weitgehend unbeantwortet. Wiederholen sich jetzt, wo die Spargelernte ansteht, die Probleme des Vorjahres?

Das aktuelle Policy Paper bietet einen Überblick zur Diskussion der Erntehilfe in Deutschland und steht unter folgendem Link zum Download bereit:

PDF
Link zu Studie

Das Mercator Forum Migration und Demokratie (MIDEM) ist ein interdisziplinäres Forschungszentrum der Technischen Universität Dresden, gefördert durch die Stiftung Mercator. Es fragt danach, wie Migration demokratische Politiken, Institutionen und Kulturen prägt und zugleich von ihnen geprägt wird. Untersucht werden Formen, Instrumente und Prozesse politischer Verarbeitung von Migration in demokratischen Gesellschaften –in einzelnen Ländern und im vergleichenden Blick auf Europa. Weitere Informationen über MIDEM können Sie gerne der Website forum-midem.de entnehmen.

Aus Italien nach Deutschland weitergereiste Schutzberechtigte oder Asylsuchende ohne Aussicht auf Unterbringung und Arbeit in Italien dürfen nicht rücküberstellt werden

29. Juli 2021

Die Asylanträge eines in Italien anerkannten Schutzberechtigten aus Somalia und eines Asylsuchenden aus Mali, der zuvor in Italien einen Asylantrag gestellt hatte, dürfen nicht als unzulässig abgelehnt werden, weil die ernsthafte Gefahr besteht, dass sie im Falle ihrer Rücküberstellung dorthin ihre elementarsten Bedürfnisse für einen längeren Zeitraum nicht befriedigen können. Das hat das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen durch zwei heute bekannt gegebene Urteile vom 20. Juli 2021 entschieden.

Benedetto - das Magazin vom DEUTSCHEN EHRENAMT

Der Verein Deutsches Ehrenamt e.V. bringt regelmäßig ein E-Magazin heraus mit interessanten Themen aus und für die Vereinswelt.

Dieses Mal geht es unter anderem um:

  • Vorteile und Pflichten der Gemeinnützigkeit
  • Mitgliedsbeiträge und Aufnahmegebühren
  • Ein best practice Beispiel zum Thema Carsharing

Schauen Sie sich gerne die neueste Ausgabe an unter:
deutsches-ehrenamt.de/benedetto

Bewerbung Gütesiegel "Interkulturelle Vielfalt LEBEN" 2021

Die Universitätsstadt Marburg bietet in Kooperation mit dem Landkreis Marburg-Biedenkopf nach dem erfolgreichen ersten Lauf im vergangenen Jahr ab sofort wieder die Möglichkeit, sich um das Gütesiegel "Interkulturelle Vielfalt LEBEN" zu bewerben. Damit will sie Unternehmen, Verwaltungen und Freie Träger in Stadt und Region auszeichnen, die für andere Organisationen ein interkulturelles Vorbild sein können und zeigen, wie kulturelle Vielfalt zum Erfolg führt. Arbeitgeber*innen können sich ab jetzt bis zum 15.06.2021 bewerben.

Hier die Einladung von Herrn Dr. Thomas Spies, Oberbürgermeister der Universitätsstadt Marburg und Herrn Marian Zachow, Erster Kreisbeigeordneter, Landkreis Marburg-Biedenkopf.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Bildungs- und Beratungsprogramme für Migrantinnen und Migranten

  • Das DGB-Bildungswerk entwickelt Bildungs- und Beratungsprogramme für Migrantinnen und Migranten. Eine zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration ist die Möglichkeit der gleichberechtigten Teilhabe auf dem Arbeitsmarkt. Integration umfasst den gestalterischen Willen von beiden Seiten: Der Zuwanderungsgesellschaft und der Zuwandernden. Für die Gewerkschaften ist die gleichberechtigte Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen Ziel der Integration.
  • Zielgruppen sind vorrangig Betriebsräte, Personalräte, JAVen, Vertrauensleute und Gewerkschafts-/ DGB-Funktionär_innen, aber auch deutsche und ausländische Arbeitnehmer_ innen, Migrationscommunities, Personalverantwortliche, "einfache" Gewerkschaftsmitglieder und Interessierte, Menschen mit Migrationshintergrund oder Geflüchtete.
  • Regelmäßig erscheint ein Newsletter "Forum Migration", der hier zum Download bereit steht. Man kann ihn kostenlos abonnieren. Die verantwortlichen Kolleginnen und Kollegen können auch persönlich angesprochen werden. Hier ist der Link zum Team.

Info-PDF
Newsletter Forum Migration Januar 2020

Noch nutzen wir in unserer Region das Angebot des DGB-Bildungswerks nicht systematisch. Das sollten wir ändern. Migrantinnen und Migranten, Beschäftigte in Betrieben und Verwaltungen, Gewerkschaften und Flüchtlingsinitiativen müssen zusammenfinden. Wir haben gleiche Interessen und dürfen uns nicht gegen einander ausspielen lassen. Packen wir's an, und warum nicht zum Beispiel am nächsten 1. Mai?

Corona: Mehrsprachige Infos

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf braucht SIE für die Vielfalts-Kommission!

Was ist die Vielfalts-Kommission?

Die Vielfalts-Kommission heißt eigentlich "Kommission Partizipation und Teilhabe in Vielfalt". Sie soll den Kreisausschuss bei allen The-men Rund um Migration und Integration beraten. Wir wollen uns mit Ihnen austauschen und von Ihren Erfahrungen lernen. Sie können Probleme ansprechen und Lösungsvorschläge machen.

Welche Aufgaben haben Sie?

  • Ihre Ideen einbringen und Vorschläge machen
  • Die Anliegen von Migrant*innen einbringen
  • An 3-4 Sitzungen im Jahr teilnehmen, wenn möglich bis 2026

Voraussetzungen:

  • Sie haben selbst Migrationsgeschichte oder Sie haben Erfahrun-gen in der Gestaltung des Zusammenlebens zwischen einheimi-scher und zugewanderter Bevölkerung.
  • Sie wohnen im Landkreis Marburg-Biedenkopf.
  • Sie sind mindestens 16 Jahre alt.
  • Sie sprechen genug Deutsch, um sich mit anderen zu unterhalten.

Weitere Informationen und das Bewerbungsformular unter:
www.marburg-biedenkopf.de/soziales_und_gesundheit/migration_asyl/bildungsangebote-bildungskoordination/politische-partizipation.php

Bewerbungsfrist: 18.10.2021, 10:00Uhr

Flyer zum Ausdrucken

Die Ausländerbeiräte in Hessen werden de-facto abgeschafft

Die Pressemitteilung des Landesausländerbeirats, der Vertretung der Ausländerbeiräte in Hessen, fasst es gut zusammen.

Wiesbaden, den 04. Dezember 2019

Griff in die Mottenkiste

Die Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Hessen (agah) hat gegenüber den Plänen der Hessischen Landesregierung, kommunale Ausländerbeiräte mittels eines sogenannten "Optionsmodells" durch Integrations-Kommissionen zu ersetzen, auf das Schärfste protestiert.

"Der Gesetzesentwurf führt in der Praxis zu einer Abschaffung der Ausländerbeiräte und einem Verlust des Wahlrechts für viele hier lebende Migrantinnen und Migran-ten. Das ist ein brutaler Abbau demokratischer, gesetzlich verbriefter Rechte!" sagte der agah-Vorsitzende Enis Gülegen heute in Wiesbaden.

"Die Einführung von Integrations-Kommissionen ist ein Modell aus dem letzten Jahr-hundert. Einstmals gab es solche Kommissionen. Sie wurden durch demokratisch legitimierte Ausländerbeiräte ersetzt, weil die Kommissionen nicht funktionierten" so Gülegen.

Gülegen bezeichnete sowohl das Vorhaben, als auch die Vorgehensweise als uner-träglich: "Seit 2014 war uns die Einsetzung einer Arbeitsgruppe zum Thema zugesi-chert worden. Es wäre notwendig gewesen, die bestehenden Ausländerbeiräte zu modernisieren und weiter zu entwickeln. Wir waren stets dialogbereit, aber man hat nicht mit uns gesprochen. Das ist Wortbruch! Die Ausländerbeiräte haben ihre Arbeit jahrzehntelang gut erfüllt, jetzt können sie gehen. So verfährt man nicht mit Men-schen und gewachsenen Strukturen."

Gülegen erklärte weiter: "Durch diese Hau-Ruck-Aktion werden alle in Hessen leben-de Migrantinnen und Migranten herab gesetzt, ignoriert und vor den Kopf gestoßen. In Zeiten wie diesen, in denen die Demokratie vor großen Herausforderungen steht, erweist sich dieses Gesetzesvorhaben als kontraproduktiv und als Sackgasse ohne Wendehammer!"

Gesetzentwurf 20/1644

Die erste Ausgabe des VOICE Journals ist da!


Alternativer Download hier! [PDF 3,65 MB]

Die Folgen des Deals mit Erdogan (PRO ASYL Info März 2021)


Liebe Freundinnen und Freunde,

vor rund fünf Jahren haben EU und Türkei ihren Flüchtlingsdeal besiegelt. Bis heute sorgt er dafür, dass die Menschen in griechischen Elendslagern oder perspektivlos in der Türkei festsitzen. An Europas Außengrenzen regiert die Abschottung - die Bundesregierung bewertet das als »klaren Erfolg« und ignoriert das Leid der Betroffenen. Jetzt soll der Deal erneuert werden, diese Woche verhandeln die EU-Staaten darüber. Präsident Erdogan winken weiteres Geld und ein Freibrief für innenpolitische Repressionen. Geflüchtete bleiben im Elend stecken und sollen auch über den EU-Türkei-Deal hinaus noch weiter entrechtet werden. Nach wie vor protestieren wir deshalb mit unserer Petition Nein zu einem Europa der Haft- und Flüchtlingslager! gegen den flüchtlingsfeindlichen New Pact. Sobald es uns pandemiebedingt möglich ist, werden wir alle gesammelten Unterschriften in Brüssel übergeben.

Die gesamten News finden sie hier: Pro Asyl

Die wichtigsten Asylzahlen 2018

Geht die Zahl der Flüchtlinge zurück?

In Deutschland wurden 2018 weniger Asylanträge gestellt als im Vorjahr. Aber weltweit ist die Zahl der Flüchtlinge und der Menschen, die in "flüchtlingsähnlichen Bedingungen" in einem fremden Land leben, erneut gestiegen und liegt derzeit bei mehr als 23 Millionen Menschen.

Vollständiger Artikel des Mediendienst Integration

Abschiebungen und "freiwillige Ausreisen"
mediendienst-integration.de/migration/flucht-asyl/abschiebungen.html

Die wichtigsten Asylzahlen 2019

Der Mediendienst Integration gibt einen Überblick

Immer weniger Flüchtlinge erreichen Deutschland.
Die Zahl der Asylanträge ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken, wie bereits in den zwei Jahren zuvor. 111.000 Menschen reisten 2019 nach Deutschland ein, um hier Schutz zu beantragen. Hinzu kommen etwa 23.400 Flüchtlinge, die bereits in Deutschland lebten und einen zweiten Antrag gestellt haben - und rund 31.400 Kinder von Geflüchteten, die hier 2019 geboren sind.

Immer mehr Menschen sind weltweit auf der Flucht.
Nach Angaben des UN-Flüchtlingswerks lebten zur Zeit der jüngsten Erhebung (Ende 2018) fast 26 Millionen Menschen aufgrund von Verfolgung außerhalb ihrer Heimat - das sind über zwei Millionen Menschen mehr als im Vorjahr. Die meisten von ihnen sind Syrer, Afghanen und Süd-Sudanesen. Hinzu kommen 41,3 Millionen "Inlands-Flüchtlinge" (IDP).

Ehrenamtliche Mitarbeit gesucht !

Weltladen"Kirchhain Fair handeln" eröffnet demnächst !

Kontakt: Erika Göttig,

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,
Tel. 0176 7122 9294

Rückmeldungen können auch über mich laufen,
Tel. 06422 1283 oder
WhatsApp 0163 62 88 434

Ehrenamtscard kann wieder beantragt werden - Anmeldeschluss ist der 30.09.2021

Bis zum 30. September 2021 haben ehrenamtlich Engagierte wieder die Möglichkeit, die Ehrenamtscard des Landkreises Marburg-Biedenkopf und der Universitätsstadt Marburg zu beantragen. Sie wird an Personen vergeben, die sich seit mindestens fünf Jahren mindestens fünf Stunden in der Woche ehrenamtlich engagieren. Für Inhaberinnen und Inhaber der Jugendleitercard entfällt die fünfjährige Tätigkeit.

Mit der Ehrenamtscard soll überdurchschnittliches Engagement für das Gemeinwohl gewürdigt werden. Inhaberinnen und Inhaber der Karte erhalten zahlreiche Vergünstigungen: Unter anderem freie Eintritte oder Ermäßigungen für verschiedene Veranstaltungen und Einrichtungen in den Städten und Gemeinden des Landkreises.

Nähere Infos und das Anmeldeformular finden Sie hier:
ehrenamt.marburg-biedenkopf.de/ehrenamts-card

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sehen der Landkreis Marburg-Biedenkopf und die Universitätsstadt Marburg auch in diesem Jahr davon ab, die Ehrenamtscard im Rahmen einer Feier persönlich zu übergeben. Um das Engagement dennoch feierlich zu würdigen, wird alternativ für die Ehrenamtscard-Inhaber*innen eine digitale Dankeschön-Feier am Dienstag, den 30. November organisiert. Anschließend erhalten die Engagierten ihre Ehrenamtscard auf dem Postweg.

Filmstart: ZU WEIT WEG

Wir freuen uns sehr, Ihnen den neuen Kinder- und Familienfilm ZU WEIT WEG (Filmstart: 12.03.2020) vorzustellen.
Der Film erzählt eine mitreissende Geschichte über den Verlust der Heimat und die grenzüberschreitende Kraft von Freundschaft. Dabei werden die Themen Zuwanderung und Integration für Kinder sensibel und verständlich aufgearbeitet.
ZU WEIT WEG wurde bereits mehrfach auf internationalen Kinderfilm-festivals ausgezeichnet und ist aktuell in der Vorauswahl für den Deutschen Filmpreis.

Den Trailer und weitere Infos zum Film finden Sie hier: http://zuweitweg.de

Flyer zu den interkulturellen Wochen 2020

Der Flyer zu den interkulturellen Wochen dieses Jahr ist jetzt online unter interkulturellewoche.de/datenbank zu finden.

Die digitale Version wird laufend aktualisiert.

Gütesiegel verliehen - Stadt und Kreis zeichnen weltoffene Betriebe aus

Viele Arbeitgeber*innen aus dem gesamten Landkreis Marburg-Biedenkopf haben sich um das neue Gütesiegel "Interkulturelle Vielfalt LEBEN" beworben. Nun hat Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies gemeinsam mit dem ersten Kreisbeigeordneten Marian Zachow erstmals dieses Gütesiegel verliehen: 13 Organisationen erhielten die Auszeichnung. Mit dem neuen Gütesiegel wurden Arbeitgeber*innen ausgezeichnet, die sich in der Region für interkulturelle Vielfalt einsetzen. Es verdeutlicht, wie kulturelle Vielfalt in ausgezeichneter Weise zum Erfolg von Betrieben und Organisationen führt. Für die besten Ergebnisse gab es außerdem Preise: Den Preis in der Kategorie große und mittlere Organisationen erhielt die CSL Behring GmbH für zahlreiche interkulturelle Schulungsmöglichkeiten für Mitarbeiter*innen und das Programm zur Integration geflüchteter Menschen. Michael Schröder, Geschäftsführer von CSL Behring in Marburg, sagte: "Das Gütesiegel macht auf Herausforderungen aufmerksam, zeigt aber auch Lösungen: Wege, wie wir es schaffen, Geflüchtete in die Unternehmenskultur zu integrieren." In der Kategorie der kleinen Organisationen gewann der Friseursalon haaribo, der besonders durch das vielseitig vernetzte gesellschaftliche Engagement der Inhaberin überzeugte. Außerdem setzt der Salon bewusst die interkulturellen Kompetenzen und Fähigkeiten der Mitarbeiter*innen ein. Inhaberin Nadine Sisamci sagte: "Bei uns steht der Mensch im Vordergrund, nicht Herkunft oder Nationalität." Ein besonderes Anliegen sei es ihr, junge Frauen bei der Verwirklichung ihrer Träume zu unterstützen.

Helfer gesucht!

Engagement-Aufruf

Wir suchen noch Menschen, die uns bei der Durchführung des Tags der kulturellen Vielfalt unterstützen!

Wann: 03.10. zwischen 7 und 20 Uhr, gerne auch für 2-4 h in dem Zeitraum
Wo: rund ums Erwin Piscator Haus, Biegenstraße
Was:

  • Hilfe beim Aufbau (7-11 Uhr) der Zelte, Tische und Bänke für die Stände
  • Ordner*in für die Straßensperrung - Hinweise für Autofahrer*Innen, Radfahrer*Innen und andere
  • Unterstützung am Ausgang - Personen, die das Gelände verlassen zählen
  • Hilfe beim Abbau (ab 18 Uhr)

Genaue Zeiten finden Sie hier. Bitte eintragen und zurücksenden.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hessisches Plädoyer für ein solidarisches Zusammenleben!

Pressemitteilung

Die Würde des Menschen zu schützen ist Sinn der Demokratie
Vorstellung des Hessischen Plädoyers für ein solidarisches Zusammenleben

Mit einem eindringlichen Hessischen Plädoyer für ein solidarisches Zusammenleben haben sich heute in Wiesbaden Vertreter*innen eines sehr breiten und bunten Spektrums der hessischen Zivilgesellschaft an die hessische Öffentlichkeit gewandt. 48 Erstunterzeichner*innen, darunter führende Persönlichkeiten aus Verbänden und Institutionen, kommunalen Spitzenverbänden, Religionsgemeinschaften und Kirchen, Wirtschaft, Gewerkschaften, Wohlfahrt, Sport, Kunst und Kultur, wollen damit im Vorfeld der Europawahl ein deutlich vernehmbares Zeichen setzen: Für eine offene, demokratische und solidarische Gesellschaft, die Unterschiede und Vielfalt als Reichtum begreift. Gegen Diskriminierung und Hetze.

Der Text des Hessischen Plädoyers für ein solidarisches Zusammenleben und die Liste der Erstunterzeichner*innen.

Unterschriftenaktion
Ziel: Eine Million Menschen und 1000 Organisationen!
Machen Sie auch mit. Unterzeichnen auch Sie das Hessische Plädoyer für ein solidarisches Zusammenleben!
Als Einzelperson und oder als Organisation entweder

  • mit diesem Formular
  • online auf chance.org (nur Einzelpersonen) unter
    http://chng.it/tngdp5rqpB
  • formlos per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Impfung von ehrenamtlich Tätigen des Landkreises Marburg-Biedenkopf

Möglichkeit der Ausstellung einer Bescheinigung für Priorität 2 (hohe Priorität)

 

Liebe freiwillige Flüchtlingshelferinnen- und Helfer,

ich habe vom Landkreis die Rückmeldung erhalten, dass ehrenamtlich Tätige, die in Gemeinschaftsunterkünften in der Flüchtlingshilfe aktiv sind (bzw. vor dem Betretensverbot tätig waren), sich eine Bescheinigung ausstellen lassen können, die sie der Priorität 2 (hohe Priorität) der Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Impfverordnung - CoronaImpfV) zuordnet, damit sie sich zeitnah impfen lassen können.

Daher bitte ich Sie bei Interesse an einer Impfung mir eine Rückmeldung per E-Mail mit folgenden Daten zuzusenden:

  • Name
  • Vorname
  • Geburtsdatum
  • Wohnanschrift
  • in welchem Ort tätig
  • evtl. Flüchtlingsinitiative
  • evtl. Projekt
  • E-Mail-Adresse

Ich nehme alle Rückmeldungen auf und leite diese an die zuständige Fachstelle des Landkreises weiter. Nach einer Gegenprüfung wird Ihnen dann eine offizielle Bescheinigung ausgestellt, die Sie für das Impfen der der Priorität 2 berechtigt. Die entsprechende Bescheinigung wird an Sie dann mit der Post oder per Mail versandt.

Falls Fragen entstanden sind, können Sie sich gerne unter der mobilen Nummer 0151164094 an mich wenden.

Passen Sie gut auf sich auf und bleiben sie gesund!

Nurgül Santur
Leitung Koordinierungsstelle für Flüchtlingsinitiativen

Infobrief Bürgerbeteiligung und Ehrenamtsförderung - Projekte und Aktivitäten im 1. Halbjahr 2021

Der Infobrief des Fachdienstes Bürgerbeteiligung und Ehrenamtsförderung für das 1. Halbjahr gibt Ihnen einen guten Überblick, an welchen Projekten wir gerade arbeiten, welche Maßnahmen wir in den letzten Wochen auf den Weg bringen konnten und welche Aktivitäten noch geplant sind.

Den Infobrief sowie weitere Informationen finden Sie auch auf der Beteiligungsplattform des Landkreises unter:
www.mein-marburg-biedenkopf.de

PDF
Infobrief 1. Halbjahr 2021

Wenn Sie Anregungen haben oder Kritik äußern möchten, schreiben Sie uns gerne an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Informationen für Schutzsuchende aus Afghanistan

Im Sommer 2021 kam es zu dramatischen Entwicklungen in Afghanistan. Diese führen auch dazu, dass sich viele Menschen danach erkundigen, wie Familienangehörige, Freund*innen und Kolleg*innen aus Afghanistan in Sicherheit gebracht werden können. Inzwischen wurden verschiedene Informationen hierzu veröffentlicht, auf die wir hier hinweisen möchten.

  • Evakuierung/Ausreise
  • Ortskräfte
  • Laufend aktualisierte Informationen
  • Familienzusammenführung
  • Afghan*innen in Deutschland
  • Länderinformationen
  • Aktionen

www.asyl.net/start/informationen-fuer-schutzsuchende-aus-afghanistan/

Integration in Arbeitsmarkt und Bildungssystem macht weitere Fortschritte

"Im Jahr 2015 wurden in Deutschland die höchsten Zuzüge von Geflüchteten seit den Flucht- und Vertreibungsbewegungen am Ende des zweiten Weltkriegs erreicht. Insgesamt ist die Zahl der Geflüchteten von Jahresanfang 2013 bis Jahresende 2018 um 1,2 Millionen Personen gestiegen. Die große Mehrheit dieser Menschen hat einen anerkannten Schutzstatus. Auf Basis der dritten Welle der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten werden in diesem Kurzbericht Integrationsverläufe der Schutzsuchenden untersucht, die von Jahresanfang 2013 bis Ende 2016 zugezogen sind. Die Ergebnisse zeigen, dass ihre Arbeitsmarktintegration schneller erfolgt als bei früheren Geflüchteten und dass die Teilnahme an Sprach- und anderen Integrationsprogrammen sowie der Besuch von Bildungseinrichtungen deutlich zugenommen hat."

IAB-Kurzbericht 04/2020 Fünf Jahre seit der Fluchtmigration 2015:
Integration in Arbeitsmarkt und Bildungssystem macht weitere Fortschritte

IQ Fachstelle Einwanderung: Arbeitshilfe "Übersicht aktueller geplanter Änderungen im sog. Migrationspaket und weiteren Gesetzesentwürfen" veröffentlicht

24.06.2019

In einer weiteren neuen Arbeitshilfe gibt die IQ Fachstelle Einwanderung einen Überblick über die geplanten Änderungen der am 7. Juni 2019 vom Deutschen Bundestag verabschiedeten sieben Gesetze des sogenannten "Migrationspakets", des Gesetzes gegen illegale Beschäftigung und Sozialleistungsmissbrauch sowie weiterer Gesetzesentwürfe. Die Übersicht ist vorläufig, da nur der aktuelle Stand (20. Juni 2019) der Gesetzgebungsverfahren wiedergegeben wird, diese aber noch nicht abgeschlossen sind.

Die Arbeitshilfe zum Download finden Sie hier.

Kostenlose Rechtsberatung des Ausländerbeirats wird erweitert

Fast 20 Jahre bietet der Ausländerbeirat die kostenlose Rechtsberatung für Migrantinnen und Migranten sowie Engagierte vor allem im Ausländerrecht an. Seit Anfang Juli gibt es jetzt Veränderungen im Team.

Eine besondere Neuerung betrifft die Zielgruppe der Migrantinnen: In der Analyse der Beratungsfälle von 2018 fiel auf, dass wenige ratsuchende Frauen zu der Beratung kommen. Um hier das Angebot zu verbessern wird Rechtsanwältin Stephanie Dahmen immer am ersten möglichen Donnerstag des Monats die Rechtsberatung übernehmen.
Zusätzlich zu Rechtsanwalt Gunther Specht, der schon von Anfang an berät, kommt außerdem Rechtsanwalt Florens von Heydwolff mit ins Team.

MEDIENDIENST veröffentlicht Handbuch Islam

Der MEDIENDIENST INTEGRATION hat ein neues "Handbuch Islam und Muslime" veröffentlicht. Es enthält Zahlen, Fakten und Hintergrund-informationen zum Thema und ist in enger Zusammenarbeit mit Fachleuten entstanden.

Was wissen wir über den Islam als Weltreligion und die Muslime, die in Deutschland leben? Wie sind sie organisiert? Und welche Rolle spielen islamisch begründeter Extremismus auf der einen und Islamfeindlichkeit auf der anderen Seite? Auf diese und viele weitere Fragen will der Mediendienst Integration mit seinem neuen "Handbuch Islam und Muslime" Antworten geben.

Eine PDF-Version des Handbuchs steht hier zum Download bereit.

Meine Bildungs-Mappe

Meine Bildungs-Mappe ist ein Ordner, in dem Neuzugewanderte ihre Bildungsnachweise wie zum Beispiel Schulzeugnisse, Sprachkurszertifikate oder eine ehrenamtliche Tätigkeit systematisch abheften können. Die Mappe ist in Leichter Sprache verfasst. Dadurch können auch Menschen mit geringen Sprachkenntnissen ihre Dokumente eigenständig einordnen.

Der Ordner ist in 4 Bereiche gegliedert:

Meine Bildungsmappe
  1. Persönliche Infos und Lebenslauf: Hier können einige persönliche Informationen und ein Lebenslauf abgelegt werden.
  2. Inhalt: In diesem Bereich kann man eine Übersicht über alle Dokumente erstellen.
  3. Dokumente: Hier werden die einzelnen Bildungsnachweise abgeheftet. Unterteilt werden die Dokumente in:
    • Sprache
    • Schule und Studium
    • Arbeit
    • Freizeit und Hobby
    • Fähigkeiten
  4. Weitere Informationen: Dort können Ansprechpersonen aufgelistet werden und Vorlagen für Teilnahmebescheinigungen aus dem formalen und non-formalen Bildungsbereich verwendet werden.


Wichtiges Ziel der Bildungs-Mappe ist vor allem die Schaffung von Transparenz hinsichtlich erworbener Qualifikationen und Kompetenzen. Dies dient den Personen selbst, auf bereits Geleistetes mit Freude und Stolz zu blicken und bereitet die Grundlage für die Beratung und Begleitung in Ausbildung, Beschäftigung, Weiterbildung und Beruf.

Meine Bildungs-Mappe (für Geflüchtete) (PDF-Datei 424,18 kB)

Migrations-Monitor Arbeitsmarkt (Monatszahlen)

Mai 2021 Download als PDF

Migrationspaket Zugang zu Deutschkursen und Ausbildungsförderung änderungen

Ab dem 01.08.2019 ist das Migrationspaket der Bundesregierung gültig und es ergeben sich Neuregelungen für die Teilnahme an Integrationskursen und Kursen der berufsbezogenen Deutschförderung gem. § 45a AufenthG (DeuFö). Das IQ Netzwerk Niedersachsen hat hierzu eine hilfreiche Übersichtstabelle gestaltet, welche die Änderungen noch einmal verdeutlicht: Sprachförderung & Änderungen Teilnahme Integr.

Auch in der Ausbildungsförderung von Personen mit Gestattung oder Duldung ergeben sich ab heute Änderungen, welche die zweite Tabelle des IQ Netzwerks Niedersachsen veranschaulicht. Ausbildungsförderung

Die Informationen finden Sie außerdem auf der Seite der Bildungskoordination:
www.marburg-biedenkopf.de

Paritätischer kritisiert Gesetzesvorhaben im Asyl- und Aufenthaltsrecht

Voraussichtlich gleich zehn Gesetzesentwürfe zur Asyl- und Aufenthaltspolitik werden in erster Lesung in den kommenden beiden Wochen in den Bundestag eingebracht. Nach Analyse der AG Innen, an der neben dem Paritätischen auch PRO ASYL, die Diakonie Deutschland, der Bundesfachverband umF und die BAfF angehören, bedeuten die meisten Regelungen wesentliche Verschärfungen und Verschlechterungen für Flüchtlinge. Auf einige Punkte, die der Paritätische besonders kritisch sieht, soll im Folgenden eingegangen werden:

Sonderinfo: Derzeit keine Pässe für Menschen aus Afghanistan

Die Bescheinigung der afghanischen Botschaft ist wichtig für alle Menschen aus Afghanistan. Es kann vorkommen, dass sie zur Passbeschaffung aufgefordert werden, dieser Aufforderung nicht nachkommen können und deshalb ggf. mit Arbeitsverboten oder einer Duldung light sanktioniert werden. Die Botschaft an die zuständigen Behörden muss dann lauten, dass die afghanische Auslandsvertretung gegenwärtig keine Pässe ausstellt. Der Hessische Flüchtlingsrat wird Betroffene nach Kräften unterstützen. Bitte informiert ihn umgehend, wenn solche Fälle eintreten.

So könnt Ihr den Hessischen Flüchtlingsrat erreichen:
Hessischer Flüchtlingsrat
Leipziger Str. 17
60487 Frankfurt

Tel: 069 976987-10
Fax: 069 976987-11

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Spendenaufruf: Najib und seine Familie brauchen unsere Hilfe!

Najib hat Deutschland wieder verlassen. Nicht mit der Bundespolizei sondern aus seiner freien Entscheidung heraus. Leicht war diese nicht, denn Najib lebte und arbeitete bereits seit sieben Jahren in Stadtallendorf. Sein Gehalt sicherte seiner Familie den Alltag in Afghanistan. Najib mit zwei seiner vier Kinder. Das Foto hat er uns aus Afghanistan per WhatsApp geschickt.

Dann wurde seine Frau sehr krank und die 4 Kinder (zwischen 6 und 12 Jahre) waren weitgehend sich selbst überlassen. Najib kehrte in seine Heimat zurück und erlebt seitdem eine desaströse Situation: Er findet keine Arbeit und die Krebserkrankung seiner Frau erfordert teure Medikamente, die er nicht bezahlen kann. Eine Krankenversicherung gibt es für sie nicht. Statt dessen gilt das Prinizip: Nur wer bezahlt, wird geheilt. Najib hatte zum Glück von seinem Gehalt in Stadtallendorf einiges sparen und somit bis vor kurzem die Medikamente fasst vollständig aus eigener Kraft finanzieren können. Dies hat seiner Frau sehr geholfen und ihr Gesundheitszustand hat sich stabilisiert. Nun aber sind die finanziellen Reserven aufgebraucht und Najib plant wieder zurück nach Deutschland zu kommen. Er hat in Stadtallendorf auch schon eine Arbeit in Aussicht. So kann er seine langsam gesundende Frau wieder regelmäßig mit Medikamenten versorgen.

Die Asylbegleitung Mittelhessen steht seit Jahren mit Najib in Kontakt und verfolgt die Situation der Familie. Dass die Familie in Afghanistan ohne Einkommen ist und es dort auch keine Arbeit gibt, schildert Najib am Telefon. Nun ist es wichtig, die nächsten Monate zu überbrücken, bis Najib wieder in Deutschland ist und selbst Geld verdienen kann. Die erforderlichen Medikamente zur Stabilisierung und Heilung seiner Frau kosten 250 Euro im Monat. Hierfür suchen wir Unterstützer*innen. Auch kleine Beträge helfen!

Diese Information als .PDF

Spendenaufruf: Seneit und Veronica brauchen unsere Hilfe!

Liebe engagierte Flüchtlingshelfer und Menschen die gerne Helfen,

die Koordinierungsstelle wurde von Marianne Schreiber-Einloft gebeten einen Spendenaufruf an das EFI-Netzwerk weiter zu leiten.
Eine alleinerziehende Mutter sei mit ihrer kleinen Tochter in eine für sie ausweglose Lage geraten und benötige Hilfe.

Gerne komme ich dieser Bitte nach und versende den Spendenaufruf über den Verteiler des EFI-Netzwerks.

Einzelheiten können Sie dem PDF "Aufruf" entnehmen, oder sich bei Fragen auch gerne direkt an Marianne Schreiber-Einloft wenden.

Stellenausschreibung von medica mondiale

medica mondiale e. V. ist eine international tätige, feministische Frauenrechts- und Hilfsorganisation, die Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten unterstützt. In eigenen Programmen und in Kooperation mit lokalen Frauenorganisationen bieten wir Betroffenen von sexualisierter Gewalt vor Ort ganzheitliche Unterstützung. Auf politischer Ebene setzen wir uns zudem offensiv für die Durchsetzung der Rechte von Frauen ein, fordern eine konsequente Ahndung der Verbrechen sowie wirksamen Schutz, Gerechtigkeit und politische Teilhabe für Überlebende von Gewalt. Derzeit ist medica mondiale unter anderem in Nordirak/Kurdistan, in Afghanistan, in Westafrika, in Südosteuropa und der Region der Großen Seen Afrikas tätig.

Für unsere Geschäftsstelle in Köln suchen wir kurzfristig zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine:n
Referent:in Flucht & Asyl (50-75%) (w/d/m)

Versicherungsschutz für ehrenamtlich Aktive in Hessen

In der letzten Woche hat Frau Dr. Karin Stiehr im Landratsamt über die Unfall- und Haftpflichtversicherung in der ehrenamtlichen und freiwilligen Engagement referiert. Aus diesem Anlass empfehlen wir Ihnen noch einmal die Basis-Informationen, die wir auf unserer Internetseite dazu bereit gestellt haben:
ehrenamt.marburg-biedenkopf.de/versicherungsschutz/

Vorschlag zur Verleihung des Sozialpreises des Landkreises Marburg-Biedenkopf

Der Landkreis vergibt in 2020 zum dritten Mal den vom Kreistag in 2017 beschlossenen Sozialpreis. Das Preisgeld beträgt 3.000 Euro und kann in begründeten Fällen auf mehrere Preisträger*innen verteilt werden. Dieses muss für soziale Zwecke verwendet werden, für die sich die Person bzw. Organisation engagiert. Als persönliche Anerkennung wird außerdem eine Urkunde verliehen.

Wirkung der aktuellen Gesetzesvorhaben im Asyl-und Aufenthaltsrecht

Derzeit liegen 10 Gesetzgebungsentwürfe im Bereich des Asyl- und Aufenthaltsrechts vor, die parallel und in extrem kurzer Zeit verhandelt werden. Das FORUM MENSCHENRECHTE hat einen Überblick über die wesentlichen Regelungsinhalte, ihre Konsequenzen für die Betroffenen sowie die Wechselwirkungen der Entwürfe erstellt.
Die geplanten Regelungen würden die Situation von Asylsuchenden, geduldeten Menschen und anerkannten Flüchtlingen in Deutschland stark verschlechtern. Die Vorschläge erschweren einer Vielzahl an Menschen Bleiberechte und bauen systematisch die Rechte geflüchteter Menschen ab: massive Leistungskürzungen, maßlose Inhaftierungen, lange Unterbringungsverpflichtungen sowie die Bedrohung der Zivilgesellschaft aufgrund von potentieller Kriminalisierung durch Bezichtigung der Beihilfe zum Geheimnisverrat sind nur einige drastische Beispiele.
190430 FMR_Aktuelle Gesetzgebungsverfahren im Detail
190430 FMR_Aktuelle Gesetzgebungsverfahren Kurzüberblick

WLAN-Ausstattung in Flüchtlingsunterkünften-Digitale Dorflinde (Antragsfrist: 31.12.2021)

Das Problem mangelnden WLANs in Flüchtlingsunterkünften hat insbesondere während der Corona-Lockdowns zu massiven Ausschlüssen von Schule, Sprachkursen und anderen digitalen Teilhabeformaten geführt.
Als Vertreterin der Liga der Freien Wohlfahrtspflege habe ich das mit den Kolleg*innen anderer Verbände und NGOs während der seit November 2020 tagenden AG Unterbringung mit dem HMSI und den kommunalen Spitzenverbänden regelhaft angesprochen.

Nun sind wir darüber informiert worden, dass ein erster Schritt zur Internetanbindung für nichtversorgte Flüchtlingsunterkünfte über das Förderprogramm "Digitale Dorflinde" des hessischen Digital-ministeriums möglich sei. Antragsfrist: 31.12.2021

Direkt vorab:
Es handelt sich sicher noch nicht um eine ideale und umfassende Lösung, aber für manche Unterkünfte kann es durchaus eine Verbesserung bedeuten. Um weitere Verbesserungen werden wir uns in der genannten AG Unterbringung selbstverständlich auch in Zukunft bemühen.
Antragsberechtigt sind zwar nur Kommunen/andere Gebietskörperschaften, aber es ist sicher hilfreich und mancherorts notwendig, die Kommunen, Landkreise und Städte auch "von unten" anzusprechen und zur Antragstellung (bis 31.12.21) zu bewegen.

Hier die wichtigstens Förderbedingungen und Informationen aus dem Digitalministerium, ergänzend zum Infoblatt:

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