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Was machen wir

 

Aufgabenbereiche

Koordinierungsstelle Flüchtlingsinitiativen

   - Vernetzung stärkt das Miteinander -

Unterstützung für freiwillige Flüchtlingsinitiativen
im Landkreis Marburg-Biedenkopf

 

Die Koordinierungsstelle ist Ansprechpartnerin für engagierte Bürgerinnen und Bürger, sowie Initiativen und Verbände, die in der Flüchtlingsarbeit aktiv sind oder werden möchten. Sie bietet den Freiwilligen Informationen über aktuelle Angebote, Ereignisse, Projekte und Initiativen zur Unterstützung der Flüchtlinge.

 

Zu den Aufgaben der Koordinierungsstelle gehören:

Unterstützung:

  • Recherche und Aufbereitung von Informationen
  • Bereitstellung von Ratgebern und Arbeitshilfen
  • Sachliche und organisatorische Beratung

Koordinierung:

  • Vernetzung von lokalen Unterstützungsinitiativen
  • Durchführung kreisweiter Informationstage
  • Akquise und Steuerung von Sachspenden

Fortbildung:

  • Organisation und ggf. Durchführung von Fortbildungen
  • Veranstaltungen zu Fachthemen

 

koord-partner

Fortbildung für Freiwillige

Fortbildungsangebote der Koordinierungsstelle

Workshops und Informationsveranstaltungen
für Freiwillige in der Flüchtlingsbegleitung
im Landkreis Marburg-Biedenkopf

Fortbildungs- und Austauschmöglicheiten für freiwillige Flüchtlingsbegleiterinnen und -begleiter, Geflüchtete sowie Interessierte in folgenden Bereichen:

Fortbildungen:

Kreisweite Netzwerktreffen:
19. kreisweites Netzwerktreffen, Mittwoch, 19. Februar 2020, 17:30
Thema: Öffentlichkeit herstellen: Wie können wir auf unsere Gesellschaft einwirken? Wie können wir Meinungshoheit zurückgewinnen?

20. kreisweites Netzwerktreffen, Mittwoch, 3. Juni 2020

21. kreisweites Netzwerktreffen, Freitag, 06. November, 16:00 Uhr diesmal digital

Jahresendveranstaltung:
Jahresendveranstaltung für freiwillige Flüchtlingsbegleiter und Geflüchtete aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf in der Gemeindehalle in Cölbe 2019

Dieses Jahr fällt die Jahresendveranstaltung Corona bedingt aus.

 

Gerne organisieren wir für Flüchtlingshelfer*innen Seminare, Schulungen und Veranstaltungen. Diese können regional oder lokal angeboten werden und sind kostenlos wie z. B.:

  • Rechtskreiswechsel
  • Umgang mit dem Fremden - Hintergrund- und Basiswissen zu islamisch geprägten Ländern
  • Sprachbegleiter, Alphabetisierung
  • Supervision
  • Verbraucherfallen für Flüchtlinge
  • Auswirkungen des Asyl- und Aufenthaltsrechts

Wir unterstützen Sie auch gerne bei anderen Anliegen - Kontaktieren Sie uns einfach!


Zur besseren Planung bitten wir um eine verbindliche Anmeldung bei unten stehender Kontaktperson.
Hier erhalten Sie weitere Informationen:

Nurgül Santur
Koordinierungsstelle für Flüchtlingsinitiativen
Telefon: 06421 9854-60
Mobil: 0151 161240-94
Anmeldung per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Workshops, Seminare und Infoveranstaltungen können ab einer Teilnehmerzahl von min. sieben Personen stattfinden. Bei Bedarf und min. sieben Teilnehmern können neue Veranstaltungstermine organisiert werden.

Fortbildungsprogramm für Freiwillige der Freiwilligenagentur Marburg

Weiterhin organisiert die Koordinierungsstelle Fortbildungsseminare in Kooperation mit der Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf. Dabei werden den Flüchtlingsbegleitern spezielle Grundkenntnisse vermittelt.

Für diese und weitere Fortbildungsveranstaltungen können Sie sich auch über die Freiwilligenagentur anmelden.
Hier finden Sie das gesamte, von der Freiwilligenagentur mit organisierte Fortbildungsprogramm fürs 1. Halbjahr 2022:

Fortbildungsprogramm 2022/1

Unterstützung für Ehrenamtliche Lernbegleiter/innen

FEELS – Einführungskurse in die Spracharbeit für ehrenamtliche Lernbegleitende Betreuen Sie ehrenamtlich Deutschlernende, haben aber keine Erfahrung in der Spracharbeit mit Geflüchteten? Dann nutzen Sie die Materialien und methodischen Hinweise in unserem FEELS-Online-Kursraum.
Weitere Informationen über FEELS

Sprachlernspiele Deutsch für den Anfang
Die Sprachlernspiele können speziell beim ersten Kontakt mit Deutsch und für die Erstorientierung von Geflüchteten in Deutschland eingesetzt werden. Die sprachlichen Ziele sind ähnlich wie die in anderen Lernmaterialien, die für die Zielgruppe zur Verfügung stehen. Deshalb lassen sie sich gut als zusätzliches Übungsmaterial nutzen:

  • klassische sowie neuere Spielformen für das Deutschlernen
  • unterstützen den ersten sprachlichen Kontakt mit Deutschsprachigen und Deutschland

Sprachlernspiele

Cinemanya Filmkoffer für geflüchtete Kinder und Jugendliche
Das Goethe-Institut stellt 15 Filmkoffer für geflüchtete Kinder und Jugendliche für Filmvorführungen zur Verfügung. Die Koffer werden immer zusammen mit einem "Kofferpaten" zur Verfügung gestellt. Anfragen über den Bundesverband Jugend und Film.

Die Auswahl der Filme ist von Michael Harbauer, dem Leiter des Internationalen Filmfestivals für Kinder und junges Publikum "Schlingel" kuratiert.
In den Koffern befinden sich 18 Langfilme mit arabischen und deutschen Untertiteln oder Sprachfassungen sowie 2 Animations- und Kurzfilm- programme mit nonverbalen Filmen. Begleitend dazu gibt es ein pädagogisch aufbereitetes Filmhandbuch.
LINK zur Webseite: www.goethe.de/de/spr/flu.html

Für den kostenlosen Zugang zum Online-Raum "Geflüchtete beim Deutsch lernen begleiten" können Sie sich mit dem Code: ovtntpbnicib anmelden.

Workshop-Angebot zum Thema Flucht und Asyl

Die Bildungsgruppe des Weltladens Marburg êpa! hat in Kooperation mit der Asylbegleitung Mittelhessen e.V. zwei Workshopkonzepte entwickelt, die sich mit dem Thema Flucht und Asyl auseinandersetzen. Beide Workshops können ab sofort gebucht werden.

  • Workshop I: "Schutz für Menschen statt für Grenzen?! Fluchtmotive verstehen lernen" richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren.
  • Workshop II: "Geflüchtet, und dann? Lebenssituationen von Asylsuchenden in Deutschland" richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren, sowie an Erwachsene, die ehrenamtlich in der Arbeit mit Geflüchteten aktiv sind, es werden wollen, oder einfach nur Interesse am Thema haben.

Bei der Konzeption sowie der Durchführung beider Workshops sind Menschen mit eigener Fluchterfahrung beteiligt. Inhaltliche Details können sie dem Flyer entnehmen.

Kontakt:
Asylbegleitung Mittelhessen e.V.
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.asylbegleitung-mittelhessen.de

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Kooperationspartner

Vernetzung von lokalen Unterstützungsinitiativen

14. kreiweites Netzwerktreffen

In einer respektvollen Atmosphäre fand das Vernetzungstreffen der Flüchtlingshelferinnen und -helfer aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf statt.
Fragen und Forderungen wurden an hauptamtliche Stellen herantragen. Es wurden u.a. Fragen zu Heiratspapieren, und diversen Ausweisdokumenten, Heirat seitens der Flüchtlingsinitiative Kirchhain und Gladenbach und Fragen zur Ausbildungsduldung von der Flüchtlingshilfe aus Fronhausen gestellt.
Die zuvor eingeholten Antworten vom Marburger Standesamtes und der Ausländerbehörde trugen einiges zur Klärung bei. Bei schwierigen Fragen und Unklarheiten erwies sich Julia Störmer vom Diakonischen Werk als kompetenter Ansprechpartner.
Sollten weitere Fragen anstehen, bitte an die Koordinierungsstelle zusenden. Diese kann Fragen von zuständigen Fachstellen beantworten lassen.

23. kreiweites Netzwerktreffen

EFI-Treffen am 8. März: Ausländerakte-Ausländerdatei-Erweitertes AZR

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
Hier finden Sie die Resultate meiner Beschäftigung mit der Akten- und Dateiproblematik.
"Stichworte-Akte-AZR.pdf"
Das ist eine kurzgefasste Historie des Problems, so weit sie mir zugänglich ist.
"2019-08-20_Modernisierung_Asylverfahren.pdf"
beschreibt organisatorische und datentechnische Antworten auf die chaotische Situation des Jahres 2015. Auf meine Quellen kommen Sie jeweils über die aktiven Links. Sie finden dort auch Überlegungen zur Einführung von Blockchain-Technik, die das BAMF in Auftrag gegeben hatte. Dadurch wäre synchroner Betrieb in Echtzeit bei dezentraler Datenlagerung möglich. Aus heutiger Sicht halte ich das für Wunschdenken. Der hessischen Ansatz mit dem Projekt "DigitAH" erscheint mir realistischer.
"2021-01-28_Chaos_Auslaenderakte.pdf"
befasst sich mit der Vereinheitlichung der Aktenstruktur in Hessen. Hauptakteure sind HMdIS und hessisches Landesarchiv. Die Kritik am vorgefundenen Ist-Zustand ist erstaunlich offen. Die verlinkte neue Struktur sollte man in den örtlich geführten Ausländerakten wiederfinden können. Nur wenn diese Struktur flächendeckend durchgesetzt ist, kann man auch sinnvoll digitalisieren. Ansonsten bliebe es beim Fotografieren von Dokumenten.
"2021-01-30_Chaos-Digitalisierung.pdf"
ist meine private Arbeitshypothese für weitere Recherchen. Ich habe sie nicht veröffentlicht. Sie stammt aus meinen Erfahrungen mit einem mir bekannten Marburger Fall, von dem mir die vollständigen Papierakten bekannt sind. Das ist auch rechtmäßig, weil ich mit Vollmacht Akteneinsicht hatte.
"2021-03-01_Akte-Datei-AZR.pdf"
greift den Schritt von der Digitalisierung auf örtlicher Ebene hin zum Erweiterten AZR auf. Die Begründung der Bundesregierung für den Gesetzentwurf habe ich dort angehängt. Die Bestimmungen aus den einschlägigen Paragrafen der Aufenthaltsverordnung habe ich verlinkt. So können Sie den vorgesehenen Merkmalkatalog leicht einsehen.
Spannend ist auch noch die Verknüpfung von Ausländerdateien und AZR mit dem Polizei-Dokumentationssystem INPOL und der Polizei-Vorgangsverwaltung POLAS. Dort muss besonderes Augenmerk auf die Verwaltung von Personalien gelegt werden. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen "Führungspersonalien", "Alias-Personalien" und "erkennungsdienstlich festgestellten (rechtmäßigen) Personalien". Diese drei Kategorien geraten bei Ausländern immer wieder durcheinander, so dass einer realen Person schon mal mehrere Identitäten und umgekehrt einer Personalie mehrere reale Personen zugeordnet werden. Auf solche Widersprüche bin ich in einer Ausländerakte gestoßen. Aber auch für die Analyse dieses Zusammenhangs fehlt mir Sachkompetenz. Man muss sich in Verfahrensroutinen von Polizei und Staatsanwaltschaft auskennen. Es gibt eine Frau, die diese Sachkompetenz mitbringt: Annette Brückner. Sie betreibt den Blog police-it.net.
Ich bin weiß Gott kein Feind einer IT-gestützten Verwaltung. Die sollte aber vom Mehrwert für Betroffene und Sachberarbeiter*innen getrieben sein. Momentan sehe ich leider Zentralisierung, Überwachung und ausufernde Datenhaltung als Triebfedern. Das kann nicht im Interesse der Ausländer und der örtlichen Behörden sein.
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Mit freundlichen Grüßen
Dr. Kurt Bunke
Cölber Arbeitskreis Flüchtlinge e.V. (CAF)