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Aktuelles

 

Aktuelle Hinweise

1. Informationen über die neuen Verfahren in der ABH vom Landkreis Marburg-Biedenkopf

Übersetzungen über aktuelle Regelungen der Ausländerbehörde in verschiedenen Sprachen.

Afghanistan geht uns alle an

Ein Antrag betr. Afghanistan wurde gemeinsam am 10.09.2021 von Grünen, SPD, Linken, Klimaliste und Piraten in die Marburger Stadt-verordnetenversammlung eingebracht:

PDF
VO_0292_2021_Vorlage

Afghanistan: Umdenken kommt viel zu spät. Konsequentes Handeln jetzt!

Eine Stellungnahme des Hessischen Flüchtlingsrats

Eine Stellungnahme des Hessischen Flüchtlingsrats Erschüttert verfolgen wir die jüngsten Ereignisse in Afghanistan. Nach der endgültigen Machtübernahme durch die Taliban schweben unzählige Menschen, die sich für ein demokratisches Afghanistan eingesetzt haben, akut in Lebensgefahr. Darunter zählen neben Personen aus der Zivilgesellschaft vor allem ehemalige Regierungsvertreter:innen und die afghanischen Ortskräfte, die für ausländische Regierungen oder Organisationen gearbeitet haben. Unsere Gedanken sind bei ihnen, aber auch bei allen, die gerade um ihre Angehörigen bangen müssen.

Veröffentlicht vom Hessischen Flüchtlingsrat am 17.08.2021

Aktuelle mehrsprachige Informationen zum Coronavirus - UPDATE

Seit dem 8. März 2021 sind die Beschlüsse von Bund und Ländern vom 3. März zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Kraft. Wichtig sind v.a. die neuen Regelungen zu privaten Kontakten, die Öffnung von Einzelhandel, Zoos und Museen sowie ab 22. März die Öffnung von Außen-Gastronomie und Kultur-Angeboten, wenn es die Pandemielage bzw. 7-Tages-Inzidenz im jeweiligen Bundesland zulässt. Außerdem sollen alle einmal in der Woche einen kostenlosen Schnelltest machen können.

Wir freuen uns, wenn Sie über Ihre Kanäle und in Ihren Communities über die neuen Beschlüsse und das mehrsprachige Angebot der Integrations-beauftragten informieren.

Benedetto - das Magazin vom DEUTSCHEN EHRENAMT

Der Verein Deutsches Ehrenamt e.V. bringt regelmäßig ein E-Magazin heraus mit interessanten Themen aus und für die Vereinswelt.

Dieses Mal geht es unter anderem um:

  • Vorteile und Pflichten der Gemeinnützigkeit
  • Mitgliedsbeiträge und Aufnahmegebühren
  • Ein best practice Beispiel zum Thema Carsharing

Schauen Sie sich gerne die neueste Ausgabe an unter:
deutsches-ehrenamt.de/benedetto

Bildungs- und Beratungsprogramme für Migrantinnen und Migranten

  • Das DGB-Bildungswerk entwickelt Bildungs- und Beratungsprogramme für Migrantinnen und Migranten. Eine zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration ist die Möglichkeit der gleichberechtigten Teilhabe auf dem Arbeitsmarkt. Integration umfasst den gestalterischen Willen von beiden Seiten: Der Zuwanderungsgesellschaft und der Zuwandernden. Für die Gewerkschaften ist die gleichberechtigte Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen Ziel der Integration.
  • Zielgruppen sind vorrangig Betriebsräte, Personalräte, JAVen, Vertrauensleute und Gewerkschafts-/ DGB-Funktionär_innen, aber auch deutsche und ausländische Arbeitnehmer_ innen, Migrationscommunities, Personalverantwortliche, "einfache" Gewerkschaftsmitglieder und Interessierte, Menschen mit Migrationshintergrund oder Geflüchtete.
  • Regelmäßig erscheint ein Newsletter "Forum Migration", der hier zum Download bereit steht. Man kann ihn kostenlos abonnieren. Die verantwortlichen Kolleginnen und Kollegen können auch persönlich angesprochen werden. Hier ist der Link zum Team.

Info-PDF
Newsletter Forum Migration Januar 2020

Noch nutzen wir in unserer Region das Angebot des DGB-Bildungswerks nicht systematisch. Das sollten wir ändern. Migrantinnen und Migranten, Beschäftigte in Betrieben und Verwaltungen, Gewerkschaften und Flüchtlingsinitiativen müssen zusammenfinden. Wir haben gleiche Interessen und dürfen uns nicht gegen einander ausspielen lassen. Packen wir's an, und warum nicht zum Beispiel am nächsten 1. Mai?

Corona: Mehrsprachige Infos

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf braucht SIE für die Vielfalts-Kommission!

Was ist die Vielfalts-Kommission?

Die Vielfalts-Kommission heißt eigentlich "Kommission Partizipation und Teilhabe in Vielfalt". Sie soll den Kreisausschuss bei allen The-men Rund um Migration und Integration beraten. Wir wollen uns mit Ihnen austauschen und von Ihren Erfahrungen lernen. Sie können Probleme ansprechen und Lösungsvorschläge machen.

Welche Aufgaben haben Sie?

  • Ihre Ideen einbringen und Vorschläge machen
  • Die Anliegen von Migrant*innen einbringen
  • An 3-4 Sitzungen im Jahr teilnehmen, wenn möglich bis 2026

Voraussetzungen:

  • Sie haben selbst Migrationsgeschichte oder Sie haben Erfahrun-gen in der Gestaltung des Zusammenlebens zwischen einheimi-scher und zugewanderter Bevölkerung.
  • Sie wohnen im Landkreis Marburg-Biedenkopf.
  • Sie sind mindestens 16 Jahre alt.
  • Sie sprechen genug Deutsch, um sich mit anderen zu unterhalten.

Weitere Informationen und das Bewerbungsformular unter:
www.marburg-biedenkopf.de/soziales_und_gesundheit/migration_asyl/bildungsangebote-bildungskoordination/politische-partizipation.php

Bewerbungsfrist: 18.10.2021, 10:00Uhr

Flyer zum Ausdrucken

Der Mann, den kaum einer kennt - der aber Deutschland verändert hat

Bei der Gründung von Pro Asyl war er Mitte vierzig und Ausländerreferent der Evangelischen Kirche Deutschlands, er arbeitete als Vizedirektor der Evangelischen Akademie in Tutzing am Starnberger See. Flüchtlinge wurden damals "Asylanten" und "Scheinasylanten" genannt; und seitdem 1980 erstmals mehr als hunderttausend Flüchtlinge in die Bundesrepublik gekommen waren, sprach man in der Politik von einer "Asylantenschwemme". Damals wollte Jürgen Micksch zunächst so etwas wie einen deutschen Flüchtlingsrat einrichten. Daraus wurde dann "Pro Asyl".


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Die wichtigsten Asylzahlen 2019

Der Mediendienst Integration gibt einen Überblick

Immer weniger Flüchtlinge erreichen Deutschland.
Die Zahl der Asylanträge ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken, wie bereits in den zwei Jahren zuvor. 111.000 Menschen reisten 2019 nach Deutschland ein, um hier Schutz zu beantragen. Hinzu kommen etwa 23.400 Flüchtlinge, die bereits in Deutschland lebten und einen zweiten Antrag gestellt haben - und rund 31.400 Kinder von Geflüchteten, die hier 2019 geboren sind.

Immer mehr Menschen sind weltweit auf der Flucht.
Nach Angaben des UN-Flüchtlingswerks lebten zur Zeit der jüngsten Erhebung (Ende 2018) fast 26 Millionen Menschen aufgrund von Verfolgung außerhalb ihrer Heimat - das sind über zwei Millionen Menschen mehr als im Vorjahr. Die meisten von ihnen sind Syrer, Afghanen und Süd-Sudanesen. Hinzu kommen 41,3 Millionen "Inlands-Flüchtlinge" (IDP).

Ehrenamtliche Mitarbeit gesucht !

Weltladen"Kirchhain Fair handeln" eröffnet demnächst !

Kontakt: Erika Göttig,

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,
Tel. 0176 7122 9294

Rückmeldungen können auch über mich laufen,
Tel. 06422 1283 oder
WhatsApp 0163 62 88 434

Filmstart: ZU WEIT WEG

Wir freuen uns sehr, Ihnen den neuen Kinder- und Familienfilm ZU WEIT WEG (Filmstart: 12.03.2020) vorzustellen.
Der Film erzählt eine mitreissende Geschichte über den Verlust der Heimat und die grenzüberschreitende Kraft von Freundschaft. Dabei werden die Themen Zuwanderung und Integration für Kinder sensibel und verständlich aufgearbeitet.
ZU WEIT WEG wurde bereits mehrfach auf internationalen Kinderfilm-festivals ausgezeichnet und ist aktuell in der Vorauswahl für den Deutschen Filmpreis.

Den Trailer und weitere Infos zum Film finden Sie hier: http://zuweitweg.de

Impfung von ehrenamtlich Tätigen des Landkreises Marburg-Biedenkopf

Möglichkeit der Ausstellung einer Bescheinigung für Priorität 2 (hohe Priorität)

 

Liebe freiwillige Flüchtlingshelferinnen- und Helfer,

ich habe vom Landkreis die Rückmeldung erhalten, dass ehrenamtlich Tätige, die in Gemeinschaftsunterkünften in der Flüchtlingshilfe aktiv sind (bzw. vor dem Betretensverbot tätig waren), sich eine Bescheinigung ausstellen lassen können, die sie der Priorität 2 (hohe Priorität) der Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Impfverordnung - CoronaImpfV) zuordnet, damit sie sich zeitnah impfen lassen können.

Daher bitte ich Sie bei Interesse an einer Impfung mir eine Rückmeldung per E-Mail mit folgenden Daten zuzusenden:

  • Name
  • Vorname
  • Geburtsdatum
  • Wohnanschrift
  • in welchem Ort tätig
  • evtl. Flüchtlingsinitiative
  • evtl. Projekt
  • E-Mail-Adresse

Ich nehme alle Rückmeldungen auf und leite diese an die zuständige Fachstelle des Landkreises weiter. Nach einer Gegenprüfung wird Ihnen dann eine offizielle Bescheinigung ausgestellt, die Sie für das Impfen der der Priorität 2 berechtigt. Die entsprechende Bescheinigung wird an Sie dann mit der Post oder per Mail versandt.

Falls Fragen entstanden sind, können Sie sich gerne unter der mobilen Nummer 0151164094 an mich wenden.

Passen Sie gut auf sich auf und bleiben sie gesund!

Nurgül Santur
Leitung Koordinierungsstelle für Flüchtlingsinitiativen

Informationen für Schutzsuchende aus Afghanistan

Im Sommer 2021 kam es zu dramatischen Entwicklungen in Afghanistan. Diese führen auch dazu, dass sich viele Menschen danach erkundigen, wie Familienangehörige, Freund*innen und Kolleg*innen aus Afghanistan in Sicherheit gebracht werden können. Inzwischen wurden verschiedene Informationen hierzu veröffentlicht, auf die wir hier hinweisen möchten.

  • Evakuierung/Ausreise
  • Ortskräfte
  • Laufend aktualisierte Informationen
  • Familienzusammenführung
  • Afghan*innen in Deutschland
  • Länderinformationen
  • Aktionen

www.asyl.net/start/informationen-fuer-schutzsuchende-aus-afghanistan/

Integration in Arbeitsmarkt und Bildungssystem macht weitere Fortschritte

"Im Jahr 2015 wurden in Deutschland die höchsten Zuzüge von Geflüchteten seit den Flucht- und Vertreibungsbewegungen am Ende des zweiten Weltkriegs erreicht. Insgesamt ist die Zahl der Geflüchteten von Jahresanfang 2013 bis Jahresende 2018 um 1,2 Millionen Personen gestiegen. Die große Mehrheit dieser Menschen hat einen anerkannten Schutzstatus. Auf Basis der dritten Welle der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten werden in diesem Kurzbericht Integrationsverläufe der Schutzsuchenden untersucht, die von Jahresanfang 2013 bis Ende 2016 zugezogen sind. Die Ergebnisse zeigen, dass ihre Arbeitsmarktintegration schneller erfolgt als bei früheren Geflüchteten und dass die Teilnahme an Sprach- und anderen Integrationsprogrammen sowie der Besuch von Bildungseinrichtungen deutlich zugenommen hat."

IAB-Kurzbericht 04/2020 Fünf Jahre seit der Fluchtmigration 2015:
Integration in Arbeitsmarkt und Bildungssystem macht weitere Fortschritte

Interessierte für Sprachcafé gesucht

Hallo zusammen und guten Abend,

die Familienbildungsstätte hat vor kurzem in Stadtallendorf (Jumpers, ehemalige Notkirche) ein "Sprachcafé" eingerichtet.

Vorerst nur für Frauen, damit zugewanderte und einheimische Frauen miteinander ins Gespräch kommen. Inzwischen interessieren sich auch Männer für diese Form der Kommunikation, sich also ganz ungezwungen in einer lockeren Umgebung zu treffen und miteinander zu reden.
Zwei der teilnehmenden Frauen kommen aus Kirchhain, daraus ergibt sich auch die Frage, ob ein derartiges Angebot zukünftig in Kirchhain etabliert werden soll.
Da wir zu Anfang der Flüchtlingszuzüge nach Kirchhain ein ähnliches Projekt, nur für Frauen, im JUKUZ angeboten hatten und das Angebot sehr gut angenommen wurde frage ich heute in die Runde:

"Wer würde an so einem Sprachcafé, bei dem es um die Kommunikation und dadurch Sprachverständnis zu erwerben geht, regelmäßig/1x wöchtl. teilnehmen ?"

Rückmeldungen bitte an mich.

Liebe Grüße
Helga Sitt
AK Flüchtlingshilfe Kirchhain
Tel. 06422 1283, Whatsapp 0163 62 88 434

Kostenlose Rechtsberatung des Ausländerbeirats wird erweitert

Fast 20 Jahre bietet der Ausländerbeirat die kostenlose Rechtsberatung für Migrantinnen und Migranten sowie Engagierte vor allem im Ausländerrecht an. Seit Anfang Juli gibt es jetzt Veränderungen im Team.

Eine besondere Neuerung betrifft die Zielgruppe der Migrantinnen: In der Analyse der Beratungsfälle von 2018 fiel auf, dass wenige ratsuchende Frauen zu der Beratung kommen. Um hier das Angebot zu verbessern wird Rechtsanwältin Stephanie Dahmen immer am ersten möglichen Donnerstag des Monats die Rechtsberatung übernehmen.
Zusätzlich zu Rechtsanwalt Gunther Specht, der schon von Anfang an berät, kommt außerdem Rechtsanwalt Florens von Heydwolff mit ins Team.

MEDIENDIENST veröffentlicht Handbuch Islam

Der MEDIENDIENST INTEGRATION hat ein neues "Handbuch Islam und Muslime" veröffentlicht. Es enthält Zahlen, Fakten und Hintergrund-informationen zum Thema und ist in enger Zusammenarbeit mit Fachleuten entstanden.

Was wissen wir über den Islam als Weltreligion und die Muslime, die in Deutschland leben? Wie sind sie organisiert? Und welche Rolle spielen islamisch begründeter Extremismus auf der einen und Islamfeindlichkeit auf der anderen Seite? Auf diese und viele weitere Fragen will der Mediendienst Integration mit seinem neuen "Handbuch Islam und Muslime" Antworten geben.

Eine PDF-Version des Handbuchs steht hier zum Download bereit.

Migrations-Monitor Arbeitsmarkt (Monatszahlen)

Mai 2021 Download als PDF

Paritätischer kritisiert Gesetzesvorhaben im Asyl- und Aufenthaltsrecht

Voraussichtlich gleich zehn Gesetzesentwürfe zur Asyl- und Aufenthaltspolitik werden in erster Lesung in den kommenden beiden Wochen in den Bundestag eingebracht. Nach Analyse der AG Innen, an der neben dem Paritätischen auch PRO ASYL, die Diakonie Deutschland, der Bundesfachverband umF und die BAfF angehören, bedeuten die meisten Regelungen wesentliche Verschärfungen und Verschlechterungen für Flüchtlinge. Auf einige Punkte, die der Paritätische besonders kritisch sieht, soll im Folgenden eingegangen werden:

Sonderinfo: Derzeit keine Pässe für Menschen aus Afghanistan

Die Bescheinigung der afghanischen Botschaft ist wichtig für alle Menschen aus Afghanistan. Es kann vorkommen, dass sie zur Passbeschaffung aufgefordert werden, dieser Aufforderung nicht nachkommen können und deshalb ggf. mit Arbeitsverboten oder einer Duldung light sanktioniert werden. Die Botschaft an die zuständigen Behörden muss dann lauten, dass die afghanische Auslandsvertretung gegenwärtig keine Pässe ausstellt. Der Hessische Flüchtlingsrat wird Betroffene nach Kräften unterstützen. Bitte informiert ihn umgehend, wenn solche Fälle eintreten.

So könnt Ihr den Hessischen Flüchtlingsrat erreichen:
Hessischer Flüchtlingsrat
Leipziger Str. 17
60487 Frankfurt

Tel: 069 976987-10
Fax: 069 976987-11

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Spendenaufruf: Najib und seine Familie brauchen unsere Hilfe!

Najib hat Deutschland wieder verlassen. Nicht mit der Bundespolizei sondern aus seiner freien Entscheidung heraus. Leicht war diese nicht, denn Najib lebte und arbeitete bereits seit sieben Jahren in Stadtallendorf. Sein Gehalt sicherte seiner Familie den Alltag in Afghanistan. Najib mit zwei seiner vier Kinder. Das Foto hat er uns aus Afghanistan per WhatsApp geschickt.

Dann wurde seine Frau sehr krank und die 4 Kinder (zwischen 6 und 12 Jahre) waren weitgehend sich selbst überlassen. Najib kehrte in seine Heimat zurück und erlebt seitdem eine desaströse Situation: Er findet keine Arbeit und die Krebserkrankung seiner Frau erfordert teure Medikamente, die er nicht bezahlen kann. Eine Krankenversicherung gibt es für sie nicht. Statt dessen gilt das Prinizip: Nur wer bezahlt, wird geheilt. Najib hatte zum Glück von seinem Gehalt in Stadtallendorf einiges sparen und somit bis vor kurzem die Medikamente fasst vollständig aus eigener Kraft finanzieren können. Dies hat seiner Frau sehr geholfen und ihr Gesundheitszustand hat sich stabilisiert. Nun aber sind die finanziellen Reserven aufgebraucht und Najib plant wieder zurück nach Deutschland zu kommen. Er hat in Stadtallendorf auch schon eine Arbeit in Aussicht. So kann er seine langsam gesundende Frau wieder regelmäßig mit Medikamenten versorgen.

Die Asylbegleitung Mittelhessen steht seit Jahren mit Najib in Kontakt und verfolgt die Situation der Familie. Dass die Familie in Afghanistan ohne Einkommen ist und es dort auch keine Arbeit gibt, schildert Najib am Telefon. Nun ist es wichtig, die nächsten Monate zu überbrücken, bis Najib wieder in Deutschland ist und selbst Geld verdienen kann. Die erforderlichen Medikamente zur Stabilisierung und Heilung seiner Frau kosten 250 Euro im Monat. Hierfür suchen wir Unterstützer*innen. Auch kleine Beträge helfen!

Diese Information als .PDF

Spendenaufruf: Seneit und Veronica brauchen unsere Hilfe!

Liebe engagierte Flüchtlingshelfer und Menschen die gerne Helfen,

die Koordinierungsstelle wurde von Marianne Schreiber-Einloft gebeten einen Spendenaufruf an das EFI-Netzwerk weiter zu leiten.
Eine alleinerziehende Mutter sei mit ihrer kleinen Tochter in eine für sie ausweglose Lage geraten und benötige Hilfe.

Gerne komme ich dieser Bitte nach und versende den Spendenaufruf über den Verteiler des EFI-Netzwerks.

Einzelheiten können Sie dem PDF "Aufruf" entnehmen, oder sich bei Fragen auch gerne direkt an Marianne Schreiber-Einloft wenden.

Versicherungsschutz für ehrenamtlich Aktive in Hessen

In der letzten Woche hat Frau Dr. Karin Stiehr im Landratsamt über die Unfall- und Haftpflichtversicherung in der ehrenamtlichen und freiwilligen Engagement referiert. Aus diesem Anlass empfehlen wir Ihnen noch einmal die Basis-Informationen, die wir auf unserer Internetseite dazu bereit gestellt haben:
ehrenamt.marburg-biedenkopf.de/versicherungsschutz/

Wirkung der aktuellen Gesetzesvorhaben im Asyl-und Aufenthaltsrecht

Derzeit liegen 10 Gesetzgebungsentwürfe im Bereich des Asyl- und Aufenthaltsrechts vor, die parallel und in extrem kurzer Zeit verhandelt werden. Das FORUM MENSCHENRECHTE hat einen Überblick über die wesentlichen Regelungsinhalte, ihre Konsequenzen für die Betroffenen sowie die Wechselwirkungen der Entwürfe erstellt.
Die geplanten Regelungen würden die Situation von Asylsuchenden, geduldeten Menschen und anerkannten Flüchtlingen in Deutschland stark verschlechtern. Die Vorschläge erschweren einer Vielzahl an Menschen Bleiberechte und bauen systematisch die Rechte geflüchteter Menschen ab: massive Leistungskürzungen, maßlose Inhaftierungen, lange Unterbringungsverpflichtungen sowie die Bedrohung der Zivilgesellschaft aufgrund von potentieller Kriminalisierung durch Bezichtigung der Beihilfe zum Geheimnisverrat sind nur einige drastische Beispiele.
190430 FMR_Aktuelle Gesetzgebungsverfahren im Detail
190430 FMR_Aktuelle Gesetzgebungsverfahren Kurzüberblick

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